Auf dem Weg zu einer minenfreien Welt
publiziert: Montag, 14. Jun 2004 / 17:51 Uhr

Bern - Über 50 Millionen Personenminen sind weltweit in den letzten sieben Jahren aus dem Boden genommen worden - ebenso viele sind noch drin. Grund genug für die Schweiz, ihr Engagement gegen Personenminen zu verstärken. Ihre Strategie bis 2007 steht.

Minenfeld in Israel.
Minenfeld in Israel.
Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
1 Meldung im Zusammenhang
Die Ablehnung gegenüber Personenminen wachse, sagte der Chef der Direktion für Sicherheitspolitik im VBS, Botschafter Philippe Welti, an einer Medienkonferenz in Bern. Dem zu Grunde liegt die langsam dämmernde militärische Einsicht, dass Personenminen zur Erreichung strategischer Ziele nicht relevant sind.

Von einer von Personenminen freien Welt in zehn Jahren träumt Peter Maurer von der Politischen Direktion des EDA und künftiger Botschafter der Schweiz bei der UNO in New York. Allerdings sei - anders als nach der Unterzeichnung der Ottawa-Konvention gegen Personenminen im Jahr 1997 - eine Spendermüdigkeit feststellbar.

Die Schweiz selber wendet derzeit für Aktivitäten von EDA und VBS im Bereich von Personenminen jährlich 15 Mio. Franken auf. Das Volumen soll in den nächsten Jahren auf 16 Mio. erhöht werden.

Unter dem Titel Personenminenengagement der Schweiz - Strategie des Bundes 2004-2007 liegt ein 43-seitiges Papier vor. Zuoberst bei den politischen Zielen erwähnt es die Förderung von Genf als internationales Zentrum für Aktionen gegen Personenminen. Priorität hat das Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung (GICHD).

Auch künftig wird die Schweiz mit Nachdruck die Akzeptanz der Ottawa-Konvention vorantreiben und in allen vier Bereichen der Konvention engagiert sein: in Minenräumungsprojekten, in Projekten der Opferhilfe und der Opferprävention und in Form von Beiträgen an Länder zur Zerstörung ihrer Minenlager.

Seit 1997 schickt die Schweizer Armee Experten in Krisengebiete zu Gunsten von Minenräumungsprogrammen der UNO und von ausgewählten NGOs. Heute ist das Ziel, dass ständig 10 Experten im Einsatz sind, wofür 30 Leute zur Verfügung stehen. Experten arbeiten in Albanien, Afghanistan, Eritrea, Somaliland, Sri Lanka, Sudan und Tschad.

(rp/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Seattle - Eine einfache Smartphone-App ermöglicht es, die Form von vergrabenen Metallgegenständen mittels eines ... mehr lesen
Smartphones als Minendetektoren: So können Suchmannschaften schnell bestimmen, ob ein metallisches Objekt gefährlich ist, oder nicht. (Symbolbild)
Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
Unterbringung und Verpflegung der Truppen muss der Kanton übernehmen. (Symbolbild)
Unterbringung und Verpflegung der Truppen muss der Kanton ...
Unterbringung von Asylsuchenden  Bern/Aarau - Der Aargau muss für die Armeezelte, in denen er Asylsuchende unterbringen will, nichts bezahlen. Das Verteidigungsdepartement bestätigte eine Meldung der «NZZ am Sonntag», wonach es einen entsprechenden Antrag des Kantons gutgeheissen hat. 1
Betreuer und Teamleiter  Washington - Bei den US-Pfadfindern dürfen künftig auch Homosexuelle als Betreuer und Teamleiter tätig ...  
Bei den US-Pfadfindern dürfen künftig auch Homosexuelle als Betreuer und Teamleiter tätig sein.
US-Präsident Barack Obama forderte die Kenianer auf, die Wirtschaft anzukurbeln, gegen Korruption vorzugehen und ethnische Konflikte zu überwinden.
Obama ruft Afrikaner zu mehr Selbstverantwortung auf Nairobi - US-Präsident Barack Obama hat an die Afrikaner appelliert, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. ...
Titel Forum Teaser
Tim Reutemann ist Doktorand in Umweltpolitik und Umweltökonomie an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Auf dem Weg nach Paris - wo stehen wir? Im Dezember 2015 findet in Paris die nächste ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 12°C 17°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 10°C 18°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 15°C 20°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 14°C 23°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 15°C 23°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 14°C 25°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 18°C 29°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten