Aufsteiger Rio Star Muttenz als Topfavorit
publiziert: Donnerstag, 23. Sep 2004 / 10:13 Uhr

In der am Samstag beginnenden NLA-Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaft der Männer gilt erstmals seit der Saison 2000/2001 nicht mehr Meyrin als Topfavorit. Heissester Titelkandidat ist der Aufsteiger Rio Star Muttenz.

Wer wird neuer Tischtennis-Schweizermeister.
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Das Niveau dürfte so hoch wie noch nie sein, da in der neuen Saison unbeschränkt viele Spieler aus EU- und EFTA-Ländern eingesetzt werden können. Dies führte dazu, dass nicht weniger als 16 der 24 gemeldeten Akteure Ausländer sind.

Rio Star Muttenz verfügt mit Hu Jiashun über den wahrscheinlich stärksten Spieler der Liga. Der Chinese ist sogar noch höher einzustufen als der ehemalige englische Weltklassemann Alan Cooke im Dienst von Meyrin. Hu spielt seit zwei Jahren für die Baselbieter und verlor auf nationaler Ebene nur eine Partie.

Zudem wechselte dessen Landsmann Jin Linlin von Neuhausen zu Muttenz. Keine andere Mannschaft verfügt über eine stärkere Nummer 2. Komplettiert wird das Team durch den sehr talentierten Christian Hotz. Letzterer soll gezielt gefördert werden, so dass in der Qualifikation einer der beiden Chinesen ab und zu pausieren dürfte.

Meyrin will den fünften Streich

Meyrin, zuletzt viermal in Folge Meister, muss den zum Aufsteiger Lugano gewechselten Daniel Memmi ersetzen, der mit A20 die höchstmögliche Klassierung in der Schweiz aufweist. Zwar verpflichteten die Genfer mit Christian Olsson einen mehr als würdigen Nachfolger, aber es ist sehr fraglich, ob der Schwede nach dem Tod seiner Frau überhaupt zum Schläger greifen wird.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Playoff-Finalist Wil, der an Stelle des mehrfachen Schweizer Meisters Stefan Renold mit dem starken Schweden Patrick Dahlström antritt. Raphael Keller, nationaler Champion 2000 und 2001, und der Schwede Henrik Elofsson sollten es ebenfalls auf deutlich positive Bilanzen bringen.

Drei Ausländer bei Wädenswil

Bei Wädenswil figurieren mit den Walisern Ryan und Stephen Jenkins sowie dem Engländer Bradley Billington drei Ausländer auf der Meldeliste. Billington wird wohl wie in der vergangenen Saison nur selten zum Einsatz kommen. Zudem ist Stephen Jenkins nur eine durchschnittliche Nummer 2. Dennoch sollten die Zürcher die Playoffs mit den ersten sechs problemlos erreichen.

Aussichtsreichste Kandidaten für die weiteren zwei Playoff-Plätze sind Neuhausen und Young Stars Zürich, die als einziges Team ohne "Söldner" spielen. Basel und Lugano müssen wohl in der Auf-/Abstiegsrunde gegen die beiden Gruppensieger der Nationalliga B um den Ligaerhalt kämpfen.

(rp/Si)

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