Aufsteiger der Woche: Ein Bakterium und viel Abwechslung
publiziert: Freitag, 27. Mai 2011 / 10:37 Uhr
iPods Urgrossvater: Grammophone als Google Doodle zu Ehre Emil Berliners
iPods Urgrossvater: Grammophone als Google Doodle zu Ehre Emil Berliners

Vielfach wird die Aufsteigerliste von wenigen Themen beherrscht. Doch in dieser Woche war das nicht so. Also eigentlich eine erfreuliche Liste, wenn man von der Top-Position absieht.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Top-angestiegenen Web-Suchanfragen bei Google in der Schweiz der vergangenen 7 Tage:
1. ehec Ausreisser
2. emil berliner Ausreisser
3. roland garros +700 %
4. roland garros 2011 +700 %
5. fc basel +150 %
6. fcb +150 %
7. linkedin +60 %
8. duden +50 %
9. lady gaga +50 %
10. planking +50 %

Es ist das erste mal, dass, seit wir die Liste kommentieren, ein Bakterium zuoberst auf der Google-Aufsteiger-Liste steht, wobei EHEC die Abkürzung für «Enterohämorrhagische Escherichia coli» ist, was nichts anderes bedeutet, als dass diese spezielle E. coli-Sorte innere Blutungen verursachen kann. Und Nierenversagen. Und mindestens schon einmal beim gegenwärtigen Ausbruch in Norddeutschland auch den Tod des Patienten. Scheinbar seien spanische Gurken die Quelle der Infektion.

Wesentlich erfreulicher ist der zweit Platz auf der Liste, Emil Berliner, der Erfinder der Schallplatte und des Plattenspielers, dessen Geburtstag sich am 20. Mai zum 160 Male gejährt hat und der aus diesem Anlass von Google mit einem Grammophon-Doodle geehrt wurde.

Und weiter geht es mit Roland Gaross, dem French Open, mit dem die europäische Grand-Slam-Tennissaison eröffnet wurde. Mal schauen, was King Roger dort reissen kann. Aber eigentlich sollte er beflügelt sein. Der Grund befindet sich direkt hinter Roland Garross, der FC Basel.

Roger Federer ist ja bekanntlich grosser FCB-Fan und die Tatsache, dass der FCB diese Woche Meister geworden ist, sollte King Roger endlich mal wieder jene Flügel verleihen, die ihm in der letzten Zeit auf dem Tennis-Platz zu fehlen schienen.

Ein weiterer Gewinner der Woche, das geschäftsorientierte Social Network Linkedin, das einen fulminanten Börsenstart hinlegte und innert weniger Minuten seinen Börsenwert vom Ausgabepreis von 4.3 Milliarden auf fast 8.5 Milliarden steigerte. Das tönt ganz verdächtig nach «Technologieblase, Teil II: The Bubble is Back». Vor allem wenn man das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 550 in Betracht zieht (beim gegenwärtigen Kurs und Gewinn, geht es 550 Jahre, bis der Aktienkäufer den Kaufpreis wieder drin hat...).

Warum der Duden drin ist? Vielleicht liegt es an den neuen Mobile-Apps des bedeutendsten Deutschen Wörterbuches. Und vielleicht kriegt Konrad Duden auch noch ein Doodle: Am 1. August jährt sich sein 100. Todestag.

Der Grund für Lady Gagas aufstieg war auf die Schnelle nicht zu ermitteln. Vielleicht war es ja der Saturday Night Life 'Threeway'-Comedy-Video? Wer weiss. Warum «Planking» hingegen plötzlich populär wird? Dieses sich-wie-ein-Brett-hinlegen war vor allem in Australien der Hit, bis ein Besoffener beim Versuch, auf einem Balkon-Geländer zu Planken und sich dabei zu fotografieren, zu Tode stürzte. Seither wird international geplanked. Toll, nicht?

(et/news.ch)

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