Auftaktniederlage für Martina Hingis
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 08:05 Uhr

Die St. Gallerin unterlag der belgischen Weltnummer 3 Justine Henin-Hardenne trotz harter Gegenwehr 2:6, 7:6 (7:5), 6:1.

Martina Hingis hatte lange Zeit keine Chance gegen Henin-Hardenne. (Archivbild)
Martina Hingis hatte lange Zeit keine Chance gegen Henin-Hardenne. (Archivbild)
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Die Partie war erst kurz vor Mitternacht beendet.

Bereits am Mittwoch muss Hingis schon wieder antreten. Gegen Nadia Petrowa darf sie sich keine zweite Niederlage leisten, will sie die Chancen auf die Halbfinal-Qualifikation nicht auf ein Minimum sinken lassen.

Dabei sind nochmals die Qualitäten so genannter Nachtmenschen gefragt. Auch gegen die Russin wird Hingis mit ihrem «Tageswerk» erst gegen 22 Uhr beginnen.

Aufbäumen erst ganz am Schluss

Als schon früh alles verloren schien, Martina Hingis (WTA 7) gegen Justine Henin-Hardenne (WTA 3) mit 2:6, 2:5 in Rücklage war, bäumte sich die Schweizerin nochmals auf, während die Belgierin Nerven zeigte.

Hingis holte dank den Breaks drei und vier im zweiten Satz zum 5:5 auf - wobei Henin-Hardenne im zehnten Game gleich zwei Doppelfehler in Folge servierte. Zum Satzausgleich kam Hingis später im Tiebreak (7:5), in dem sie bis zum 3:4 ebenfalls im Rückstand gelegen hatte.

Und hätte sie danach den Breakvorsprung im entscheidenden Set nicht postwendend wieder Preis gegeben, vielleicht wäre Hingis nach Mitternacht noch frenetischer und nicht nur als moralische Siegerin und Publikumsliebling gefeiert worden.

Auf verlorenem Posten

Auch bei Martina Hingis´ erstem Auftritt am Masters seit dem Sieg im Jahr 2000 hatte zunächst alles auf ein schnelles und klares Verdikt hingedeutet. Die Schweizerin war lange Zeit auf verlorenem Posten.

Ziemlich früh gab Hingis zweimal den Aufschlag ab, danach stand es schon 4:1 für Henin-Hardenne.

Wenig später hatte die Belgierin bereits nach 22 Minuten die ersten Satzbälle und verwertete schliesslich den dritten zum 6:2 noch vor Ablauf einer halben Stunde.

Einen Schritt näher am Ziel

Ähnlich klar waren die Verhältnisse auch im finalen Set.

Nach Hingis´ anfänglichem Break machte Henin-Hardenne sechs Games in Folge und kam ihrem grossen Ziel, Madrid Ende Woche als Nummer 1 zu verlassen, einen kleinen Schritt näher.

Abgesehen von der kleinen Schwäche gegen Ende des zweiten Satzes hatte Henin-Hardenne bewiesen, dass sie nach zweimonatiger Abwesenheit wegen Knie- und Wadenproblemen rechtzeitig zum grossen Saisonfinal wieder in Form gekommen ist.

(rr/Si)

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