Aufwertung von Zürcher Hallenstadion und Opernhaus
publiziert: Donnerstag, 24. Apr 2003 / 17:38 Uhr

Zürich - Das Zürcher Hallenstadion soll umfassend saniert, das Opernhaus durch ein Parkhaus und einen neuen Vorplatz aufgewertet werden. Über beides können die Stimmberechtigten der Stadt Zürich am 18. Mai an der Urne entscheiden.

Das Zürcher Hallenstadion.
Das Zürcher Hallenstadion.
Das 60 Jahre alte Hallenstadion muss nach Ansicht der Betreiberin, der Hallenstadion AG, und der Stadt Zürich dringend erneuert werden. Das Projekt rechnet mit 147 Millionen Franken Baukosten inklusive einem neuen Vorbau. 2005 soll die Mehrzweckhalle in neuem Glanz erstrahlen.

An den Kosten würde sich die Stadt Zürich mit gut einem Drittel beteiligen. Vom Kanton wird ein zinsgünstiges Darlehen von 20 Millionen erwartet, und der Bund hat 3,5 Millionen zugesichert.

Parteien trotz Kritik dafür

Das Stadtparlament stimmte dem Vorhaben anfangs Jahr zu, jedoch mit wenig Begeisterung. Kritisiert wurde das grosse finanzielle Engagement der Stadt für eine Halle, deren Betriebsgesellschaft mehrheitlich in Privathand sei.

Einig sind sich Stadtrat und Parteien allerdings, dass der Umbau keinen Aufschub duldet. Hauptargument ist, dass die Feuerpolizei ab 2004 aus Sicherheitsgründen pro Veranstaltung nur noch 7000 statt 12 000 Personen zulässt.

Die Betreiberin rechnet vor, dass die Anzahl der Veranstaltungen dank moderner Infrastruktur um rund einen Drittel auf 151 zunehmen würde. Gleicheitig stiege die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Veranstaltung von 8000 auf 9400 an.

Sechseläutenwiese soll verschwinden Umstrittener ist der Bau eines Parkhauses und eines neuen Platzes (anstelle der Sechseläutewiese) vor dem Opernhaus.

Dagegen ist eine unheilige Allianz aus Grünen/AL und der SVP. Erstere weisen auf die gute Erschliessung des Opernhauses durch den öffentlichen Verkehr hin.

SVP nicht einverstanden

Die SVP kritisiert den Kompromiss zwischen FDP und SP, wonach gleich viele freie Parkplätze abgebaut werden müssen wie unterirdisch neu angeboten werden. Dadurch werde das Parkieren weiter unnötig verteuert.

Der Stadtrat betont jedoch, dass privat ein Parkhaus mit 299 Plätzen entstehe, ohne dass die Stadt investieren müsse. Gleichzeitig verschwänden oberirdische Parkplätze, was das Stadtbild verbessere.

An Stelle einer kaum zu benützenden Wiese entstehe mit dem grosszügigen Platz zwischen Bellevue und Opernhaus ein neuer attraktiver Treffpunkt für die Bevölkerung.

(bsk/sda)

 
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