Syy Kyi fordert Unterstützung für Burma
Aung San Suu Kyi ruft zu Unterstützung ihres Landes auf
publiziert: Donnerstag, 14. Jun 2012 / 07:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Jun 2012 / 13:57 Uhr
Erstmals seit 24 Jahren betritt Aung Suu Kyi europäischen Boden.
Erstmals seit 24 Jahren betritt Aung Suu Kyi europäischen Boden.

Genf - Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat in Genf Investoren und Regierungen aufgerufen, die wirtschaftliche Entwicklung in Burma zu unterstützen. Es brauche eine ganze Reihe von Reformen.

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Die Aufhebung der Sanktionen gegen Burma seien eine einzigartige Gelegenheit, sagte Suu Kyi am Donnerstag vor der Konferenz der Internationalen Organisation für Arbeit (ILO) in Genf. Die Präsidentin der Nationalen Liga für Demokratie rief die Abgeordneten der 185 Staaten auf, ihre Anstrengungen mit jenen Burmas zu vereinen.

«Regierungen, Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Alle können uns helfen, die Gesellschaft zu schaffen, die unserem Land eine Zukunft bietet», sagte Suu Kyi.

Gleichzeitig pochte sie auf Reformen, die es brauche, um den Vorrang des Rechts und die demokratischen Institutionen in Burma zu stärken. «Es gibt noch viel zu tun, um die Versprechen in die Wirklichkeit umzusetzen», sagte die Oppositionsführerin.

Zuvor war sie mit einer langen stehenden Ovation empfangen worden. Die 66-jährige Friedensnobelpreisträgerin nahm die Würdigung der rund 4000 ILO-Delegierten mit einem Lachen entgegen. ILO-Generaldirektor Juan Somavia würdigte den langen Kampf von Suu Kyi.

Treffen mit Bundesratsmitgliedern

Genf ist die erste Station von Suu Kyis erster Europareise seit 24 Jahren. Noch am Donnerstag reist sie nach Bern weiter, wo sie gegen Abend mit Aussenminister Didier Burkhalter zusammentrifft.

Zusammen mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga nimmt die Friedensnobelpreisträgerin dann an einem von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf gegebenen Abendessen teil. Am Freitag wird sie dem Parlament einen Besuch abstatten.

Am Samstag will Suu Kyi in der norwegischen Hauptstadt Oslo 21 Jahre nach der Verleihung ihre Dankesrede für den Nobelpreis halten. Weitere Stationen ihrer Reise sind Grossbritannien, wo sie studierte und ihre Familie gründete, sowie Dublin und Paris.

(laz/sda)

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