Ausgleichsfonds eine halbe Milliarde wegen IV
publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2005 / 17:00 Uhr

Bern - Die AHV hat 2004 wieder mit einem Überschuss von zwei Milliarden Franken abgeschlossen. Die IV erzielte dagegen einen Jahresverlust von 1,5 Milliarden. Deshalb musste eine halbe Milliarde zu Lasten des Vermögens von AHV/EO ausgeglichen werden.

Die Aufwände bei der IV übersteigen die Einnahmen.
Die Aufwände bei der IV übersteigen die Einnahmen.
Wie der Ausgleichsfonds mitteilte, erzielte die AHV 2004 einen Überschuss von 1964 Millionen Franken, verglichen mit 1977 Millionen im Vorjahr. Die IV wies ein von 1448 auf 1585 Millionen erhöhtes Defizit aus. Bei der EO stieg der Überschuss von 229 auf 406 Millionen.

Die Beiträge der Versicherten und der Arbeitgeber an die AHV erhöhten sich im gleichen Ausmass wie der Aufwand. Das Umlageergebnis der AHV verbesserte sich dank Mehrerträgen aus der Mehrwert- und der Spielbankensteuer von 517 auf 688 Millionen. Die EO profitierte von der Neuregelung der Militärdienstleistung.

Aufwand zugenommen

Bei der IV nahm der Aufwand wiederum stärker zu als die Beiträge der Versicherten und der Arbeitgeber, obwohl wie bei der AHV die Renten nicht angepasst wurden. Das Umlageergebnis lag mit 1484 Millionen im Minus (Vorjahr 1378), das Betriebsergebnis mit 1585 (1448) Millionen.

Auch 2004 genügten die Beiträge und die Einnahmen aus Regress von insgesamt 41 440 Millionen nicht, um den Aufwand der drei Sozialwerke von 41 968 Millionen zu decken. Für die Deckung des IV-Verlustes mussten wiederum die positiven Umlageergebnisse von AHV und EO herangezogen und das Vermögen mit 528 Millionen belastet werden.

Ende 2004 wies die AHV ein Kapital von 27 008 Millionen aus, 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Kapital der EO stieg um 17,8 Prozent auf 2680 Millionen. Der Verlustvortrag der IV nahm um 35,6 Prozent auf 6036 Millionen zu. Die eigentliche Substanz des Ausgleichsfonds entspricht wie Ende 2003 noch rund 47 Prozent des gesamten Jahresaufwandes 2004 von AHV, IV und EO.

(rr/sda)

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