Ausländer sollen Gazastreifen verlassen
publiziert: Mittwoch, 3. Jan 2007 / 11:20 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Jan 2007 / 08:57 Uhr

Gaza - Aus Angst vor weiteren Entführungen haben die palästinensischen Sicherheitsdienste alle Bürger europäischer Staaten und der USA zum Verlassen des Gazastreifens aufgefordert.

In Gaza wurden in den vergangenen Monaten rund zwanzig Ausländer entführt.
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«Wir haben internationale Einrichtungen im Gazastreifen gebeten, ihre ausländischen Mitarbeiter aus Furcht vor weiteren Entführungen abzuziehen», sagte ein ranghohes Mitglied der Polizeikräfte von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Er sprach von Geheimdienstwarnungen vor geplanten Entführungen von Ausländern insbesondere aus Europa und den USA. Auch das UNO- Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) sei über die Warnung informiert worden, sagte ein hoher palästinensischer Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur AFP.

Laut der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sind die Mitarbeiter der Schweizer Entwicklungsorganisation keiner erhöhten Gefährdung ausgesetzt. Das Kooperationsbüro für den Gazastreifen befinde sich in Ostjerusalem und sei demnach von dem Aufruf nicht betroffen, sagte DEZA-Sprecher Jean-Philippe Jutzi der Nachrichtenagentur SDA.

Viele Entführungen

In Gaza wurden in den vergangenen Monaten rund zwanzig Ausländer entführt, unter ihnen mehrere Journalisten. Zuletzt war am Montag ein peruanischer Fotograf der Nachrichtenagentur AFP von Bewaffneten verschleppt worden. Auch am Mittwoch gab es keine neuen Informationen zu seinem Schicksal.

Kollegen des entführten Fotografen forderten die Freilassung des Mannes und verwiesen auf den schlechten Gesundheitszustand der Geisel.

Herzprobleme bei der Geisel

Das Leben des Fotografen sei ernsthaft in Gefahr, sagte der Chef des AFP-Büros in Gaza, Sacher Abu al-Aun. Der entführte Jaime Razuri müsse wegen Herzproblemen dringend regelmässig Medikamente einnehmen und ein spezielles Ernährungsprogramm befolgen.

Mehrere palästinensische Fraktionen, darunter die radikalen Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad, haben die Entführung von Jaime Razuri verurteilt und seine Freilassung gefordert.

(fest/sda)

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