Ausländeranteil in der Schweiz bei 19,8 Prozent
publiziert: Freitag, 1. Nov 2002 / 11:01 Uhr

BERN - Der Ausländeranteil hat sich per Ende August innert Jahresfrist von 19,6 auf 19,8 Prozent erhöht. Die ausländische Wohnbevölkerung der Schweiz nahm um 29 652 auf 1 436 855 Personen zu.

Wie das Bundesamt für Ausländerfragen (BFA) mitteilte, sind die Asylsuchenden, die Kurzaufenthalter, die Saisonniers und die internationalen Funktionäre nicht mitgezählt. Ein Drittel der Einreisen entfielen auf den Familiennachzug.

Von den Ende August in der Schweiz wohnhaften Ausländerinnen und Ausländern hatten laut BFA 75 Prozent eine Niederlassungs-, 24 Prozent eine Jahres- und 1 Prozent eine Kurzaufenthalterbewilligung. Der Anteil der Angehörigen von EU- und EFTA-Staaten stieg leicht auf 56,3 Prozent.

Die grösste Ausländerkolonie stellt mit 21,6 Prozent nach wie vor Italien. Zählt man die Staatsangehörigen aller Länder des ehemaligen Jugoslawien (Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und die Bundesrepublik Jugoslawien) zusammen, kommt man auf einen Anteil von 24,4 Prozent.

Es folgen Portugal mit 9,6, Deutschland mit 8,5, Spanien und die Türkei mit je 5,5 Prozent. Am stärksten zugenommen hat die Zahl der Deutschen (+8053), Tamilen (+5751) und Jugoslawen (+3884), am stärksten abgenommen jene der Italiener (-5917) und Spanier (-2129).

(fest/sda)

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