Australien: Ölpest schlimmer als befürchtet
publiziert: Samstag, 14. Mrz 2009 / 15:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 15. Mrz 2009 / 11:50 Uhr

Sydney - Beim Containerschiff-Unfall vor Australien ist deutlich mehr Schweröl als zunächst angenommen in den Ozean gelangt. Der Kapitän der 180 Meter langen «Pacific Adventurer» aus Hongkong hatte den Öl-Verlust zunächst mit 30 Tonnen angegeben.

Das Schweröl war am Mittwoch ausgelaufen. (Archivbild)
Das Schweröl war am Mittwoch ausgelaufen. (Archivbild)
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«Nun sieht es danach aus, als ob es etwa 230 Tonnen sind», sagte der Vize-Regierungschef des Bundesstaates Queensland, Paul Lucas. Der Ölteppich sei zehnmal grösser als gedacht. Dem Kapitän war schon am Freitag Vertuschung vorgeworfen worden.

Das Schweröl war am Mittwoch aus einem verunglückten Containerschiff ausgelaufen und verseucht nun Naturreservate und Touristenstrände an der Ostküste nördlich von Brisbane.

Der Schaden ist schlimmer als zunächst angenommen. Am Freitag schwappte die zähe schwarze Flüssigkeit an Strände auf einer Länge von 60 Kilometern. Überall sind freiwillige Helfer im Einsatz, um Schildkrötennester zu retten und verschmutzte Vögel zu säubern. Die Aufräumarbeiten werden Behördenangaben zufolge mehrere Wochen dauern.

Naturschutzgebiete verschmutzt

Das Schiff war auf dem Weg von Brisbane nach Indonesien, als es am frühen Mittwoch in schwerer See 31 mit Chemikalien gefüllte Container verlor. Einer davon beschädigte bei dem Sturz den Tank mit dem Schweröl, das als Kraftstoff für den Dieselmotor dient.

Besonders betroffen von ölverschmutztem Wasser sind die Naturschutzgebiete um die Inseln Merton und Bribie mit Delfinen, Pelikanen und Schildkröten sowie die Sunshine Coast mit ihren kilometerlangen Sandstränden, eine der wichtigsten Touristenregionen an der Ostküste.

(ht/sda)

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