Australiens Ureinwohner erhalten Landrechte
publiziert: Dienstag, 2. Jan 2007 / 11:45 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Jan 2007 / 12:10 Uhr

Canberra - Die australischen Ureinwohner haben einen zehnjährigen juristischen Kampf für ihre Rechte auf die Regenwälder an der australischen Ostküste gewonnen. Diese Vereinbarung wurde heute getroffen.

Viele der 460 000 australischen Ureinwohner leben in abgelegenen Gebieten.
Viele der 460 000 australischen Ureinwohner leben in abgelegenen Gebieten.
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Der Übereinkunft gingen rechtliche Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern des Githabul-Volkes und der Regierung des Staates New South Wales voraus.

Nunmehr erhalten die Aborigines in der Region das Recht, in dem Gebiet der traditionellen Jagd und dem Fischfang nachzugehen.

Ausserdem werden die Githabul bei der Verwaltung der 19 Nationalparks und Staatswälder in New South Wales helfen. Einige der Parks wie die Border Ranges und Toonumbar sind als Welterbe anerkannt und geschützt.

Soziale Sicherheit

Die Ureinwohner versprechen sich davon mehr Arbeitsplätze und eine geringere Abhängigkeit von der Sozialhilfe.

«Sie sind nicht länger die ´armen Schweine´, denn jetzt stehen sie auf ihrem eigenen Land», sagte Warren Mundine, dessen Institution «Native Title Services» den Rechtsstreit finanziert hat. «Das wird den Stolz dieser Gemeinschaft verändern.»

Das etwa 6000 Quadratkilometer grosse Gebiet grenzt an die schönsten Küstenabschnitte Australiens mit der Byron Bay und den beliebtesten Touristenstränden und Städten im Süden von Queensland.

Rechte für Ureinwohner

Viele der 460 000 australischen Ureinwohner leben in abgelegenen Gebieten. Sie haben kaum Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsplätzen, Sie machen heute etwa 2,3 Prozent der australischen Bevölkerung aus.

Bereits 1992 hatte das Oberste Gericht Australiens entschieden, dass die Ureinwohner ein Recht auf das Land ihrer Vorfahren haben. Im vergangenen Jahr befürwortete ein Gericht ihren Anspruch auf das Gebiet der Stadt Perth im Westen Australiens. Dieser Gerichtsentscheid wird vom Staat angefochten.

(bert/sda)

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