Autobombe tötet mehrere Menschen
publiziert: Samstag, 25. Dez 2004 / 17:51 Uhr

Nadschaf - Bei der Explosion einer Autobombe zwischen den heiligen Städten der schiitischen Moslems Nadschaf und Kerbela im Irak sind mehrere Menschen getötet worden. In den Agenturberichten war von drei bis fünf Toten die Rede.

Nach dem Anschlag gilt wieder höhere Aufmerksamkeit. (Bild: Archiv)
Nach dem Anschlag gilt wieder höhere Aufmerksamkeit. (Bild: Archiv)
Die Opfer seien Zivilpersonen gewesen, sagte der Polizeichef der Stadt Nadschaf. Ziel des Anschlags war aber nach seinen Angaben ein US-Militärkonvoi. Zunächst waren keine weiteren Einzelheiten zu erhalten.

Ein Selbstmordanschlag mit einem Tanklastwagen am Freitagabend in Bagdad hat nach neuesten Angaben mindestens acht Todesopfer gefordert. 19 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt.

Laut der Polizei wurde die Detonation von einem Selbstmordattentäter ausgelöst, dessen Körper bei der Explosion vollständig zerfetzt worden sei.

Die Verletzten trugen gemäss Spitalangaben schwere Verbrennungen davon. Unter ihnen seien viele Frauen und Kinder. Am Vorabend hatte ein US-Armeesprecher von einem Toten und 19 Verletzten gesprochen.

Der Anschlag an Heiligabend ereignete sich im westlichen Bagdader Stadtteil Mansur, wo viele Christen leben. Gemäss Anwohnern explodierte der Lastwagen an der Telefonzentrale El Maamun.

Andere Anwohner berichteten, die Explosion habe sich in der Nähe eines Stützpunktes der irakischen Nationalgarde sowie bei einem Büros der Schiitenpartei Irakischer Nationalkongress (INC) von Ahmed Tschalabi ereignet. Ein INC-Vertreter sagte, 300 Meter von dem Gebäude entfernt sei ein riesiger Feuerball aufgestiegen.

(rr/sda)

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