Kosten wären mehr als doppelt so hoch
Autoimporteure wehren sich gegen Zusatzkosten beim Autokauf
publiziert: Montag, 21. Feb 2011 / 11:32 Uhr / aktualisiert: Montag, 21. Feb 2011 / 14:44 Uhr
Das Autofahren soll nicht noch teurer werden.
Das Autofahren soll nicht noch teurer werden.

Bern - Den Autofahrern sollen künftig nicht noch mehr Steuern, Abgaben und Zölle abgeknöpft werden. Mit einer am Montag eröffneten Kampagne zieht die Autoimporteur-Vereinigung auto-schweiz für geringere Kosten beim Autofahren und mehr Kostenwahrheit beim Gesamtverkehr ins Feld.

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Bei der Einlösung eines durchschnittlichen Personenwagens fallen heute nach dem Kauf weitere Kosten in Höhe von 1972 Franken an. Falls alle geplanten Vorhaben der Bundesverwaltung und der Politik umgesetzt würden, käme die Inverkehrsetzung des selben Modells künftig auf 4357 Franken zu stehen, rechnete Andreas Burgener, der Direktor von auto-schweiz, am Montag in Bern den Medien vor.

Auslöser für die massive Erhöhung der Kosten sind laut auto-schweiz die ins Auge gefasste Verschärfung der Umweltvorschriften, die Erhöhung der Treibstoffpreise und -zölle sowie die Anhebung des Preises der Autobahnvignette. Wenn man alle diese Scheiben zu einer Salami zusammenfüge, ergebe sich eine ganz ansehnliche Wurst, sagte Burgener.

öV würde kollabieren

Würde die seit Jahren intensiv betriebene Umsteige-Kampagne wirken, hätte der öffentliche Verkehr ein unlösbares Kapazitätsproblem, er wäre längst kollabiert, zeigte sich Nötzli überzeugt. Diese Wirklichkeit werde von vielen Politikerinnen und Politikern immer wieder ausgeblendet.

Auto-Schweiz erachtete die eidgenössischen Wahlen vom Herbst als gute Gelegenheit, Gegensteuer zur aktuellen Verkehrspolitik zu geben. So will der Importeurverband von den Kandidierenden wissen, wer bereit sei, die Interessen der motorisierten Konsumenten zu vertreten, wer also «verkehrstauglich» sei.

VCS: öV-Benützer werden zur Kasse gebeten

Auto-schweiz male Schreckgespenster an die Wand und verbreite irreführende Zahlen, konterte der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) in einer Stellungnahme. Nicht die Autofahrer, sondern die Benützer des öffentlichen Verkehrs wolle der Bundesrat in den nächsten Jahren übermässig zur Kasse bitten.

Der Verband der Automobil-Importeure rechne sämtliche Massnahmen im Verkehrsbereich zusammen, die diskutiert wurden, heisst es in der VCS-Mitteilung weiter. Der Bundesrat habe lediglich vorgeschlagen, den Preis für die Vignette und den Mineralölsteuerzuschlag zu erhöhen. Dies würde die Kosten in den nächsten zehn Jahren um gerade mal ein Prozent steigern.

(bg/sda)

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