Überraschende Zahlen im Kleinwaffen-Report
Autorisierter Handel mit Kleinwaffen doppelt so hoch wie geschätzt
publiziert: Montag, 27. Aug 2012 / 21:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 18. Sep 2012 / 15:48 Uhr
Das Projekt kritisiert fehlende Transparenz viler Regierungen.
Das Projekt kritisiert fehlende Transparenz viler Regierungen.

New York - Der Handel mit Klein- und Leichtwaffen, Munition, Einzelteilen und Zubehör beläuft sich auf mindestens 8,5 Milliarden Dollar pro Jahr. Dies geht aus am Montag bei der UNO in New York vorgestellten Kleinwaffen-Report 2012 (Small Arms Survey) hervor.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die neusten Zahlen sind das Ergebnis einer vierjährigen Untersuchung, die dieses Jahr abgeschlossen wurde. Das Volumen des autorisierten Handels ist damit mehr als doppelt so hoch wie die 2006 veröffentlichte Schätzung von 2006.

Aus dem Small Arms Survey 2012 geht weiter hervor, dass der autorisierte Handel mit Klein- und Leichtwaffen hoch konzentriert ist: Ein Grossteil der dokumentierten Transfers zwischen 2001 und 2010 geht auf eine Handvoll Länder zurück.

USA sowohl Hauptimporteur als auch -exporteur

Die Haupt-Importeure und Exporteure wurden vor allem anhand von Zolldaten ermittelt. Zu den Hauptexporteuren mit mindestens 100 Mio. Dollar gehören (in absteigender Folge) die USA, Italien, Deutschland, Brasilien, Österreich, Japan, die Schweiz, Russland, Frankreich, Südkorea, Belgien und Spanien.

Die Hauptimporteure mit mindestens 100 Mio. Dollar sind die USA, Grossbritannien, Saudi-Arabien, Australien, Kanada, Deutschland und Frankreich. Der Survey weist darauf hin, dass der andauernde Mangel an Transparenz von grossen und kleineren Exporteuren dafür sorge, dass ein Grossteil des autorisierten Handels undurchsichtig bleibe.

Mehr Transparenz erhofft

Vor allem von wichtigen Exporteuren wie Russland und China erhofft sich das Kleinwaffen-Projekt mehr Transparenz. Im Transparenzbarometer 2012, der die Berichterstattung von 52 Staaten umfasst, ist die Transparenz in der Schweiz, in Grossbritannien und Rumänien am grössten. Am wenigsten transparent sind Iran, Nordkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Barometer umfasst 25 Punkte, der Durchschnitt liegt bei 11,22. Die Schweiz kam auf 21, Iran, Nordkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate auf je null Punkte.

Der «Small Arms Survey» ist ein unabhängiges, von der Schweiz und weiteren Regierungen unterstütztes Forschungsprojekt, das beim Genfer Hochschul-Institut für Internationale Studien und Entwicklung (IHEID) angesiedelt ist. Es geht auf eine Initiative der Schweizer Regierung von 1999 zurück.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Trotz Fortschritten in letzter Minute ist die UNO-Konferenz zur Regulierung des globalen Waffenhandels ... mehr lesen 5
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon
Amnesty International ist erfreut über die Fortschritte der Verhandlungen zur Waffenkonferenz.
New York - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat sich erfreut über Fortschritte bei den Verhandlungen ... mehr lesen
New York - Der erste Entwurf zu einem weltweiten Waffenhandelsabkommen hat grosse Enttäuschung hervorgerufen. ... mehr lesen
Das Geschäft mit Waffen ist ein lukratives.
und das bis zum.....
..... nächsten Amoklauf, dann brauchts noch mehr Waffen um sich gegen die Amokläufer zu verteidigen und es wird noch mehr Amokläufe geben ......
Es isch emol en Maa gsi, de hät en hohle Zah gah und in dem Zah häts es Schächteli gah wo druf gstande isch.........
Dabei ist die Regel so einfach. Je mehr Waffen, desto mehr Tote durch Waffen.
Glücklicherweise...
ist der Besitz und Erwerb von Schusswaffen in der CH liberal gestaltet, ansonsten man selber und die bedrohte Familie widerwärtigen schwer kriminellen Drohungs- und Gewaltstraftäter gänzlich schutzlos ausgeliefert wäre. Ferner ist auch das Notwehrrecht eine wichtige und starke Stütze für Personen die Opfer schwer krimineller widerlicher Gewaltstraftäter wurden. Das liberale Waffenrecht ermöglicht es Straftatenopfer ihre Integrität, Reputation und Unabhängigkeit vor hässlichen Straftätern zu schützen.
Folglich müssten die Länder der Region eine multinationale Allianz mit 7500 Streitkräften mobilisieren.
Folglich müssten die Länder der Region eine ...
Kampf gegen Extremistengruppe  Addis Abeba - Die Afrikanische Union hat sich für eine 7500 Mann starke regionale Truppe für den Kampf gegen die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram ausgesprochen. Die Union berät bis am Samstag in Addis Abeba unter anderem über das Vorgehen gegen Boko Haram. 
Boko Haram greift nigerianische Grossstadt an Abuja - Die islamistische Terrororganisation Boko Haram hat einen Angriff auf die Millionenstadt Maiduguri ...
Über zivile Opfer gab es zunächst keine Informationen. (Symbolbild)
Afrikanische Staaten wollen UNO-Mandat für Truppe Niamey - Mehrere afrikanische Staaten wollen eine multinationale Truppe ...
Geiselnahme in den Niederlanden  Den Haag - Ein Mann mit einer Pistolenattrappe ist am Donnerstagabend in die Redaktion des niederländischen Fernsehsenders NOS eingedrungen und hat kurzzeitig einen Angestellten als Geisel genommen. Das niederländische Justizministerium geht von einem Einzeltäter aus.  
London bestellt Botschafter ein  London - Nach dem Flug von zwei russischen Bombern über den Ärmelkanal hat die ...
Der Ärmelkanal.
Titel Forum Teaser
  • jorian aus Dulliken 1550
    Frieden oder Krieg? Bei einem Krieg, gibt es nur Verlierer! heute 07:04
  • Augenzeuge aus Gränichen 4
    Keine Demokratie, überal nur Lüge Der Westen täuscht sich nur mit Illusionen von Demokratie. Sie können ... gestern 21:49
  • jorian aus Dulliken 1550
    Spruch 2 Nicht ganz richtig. Deutschland hat sich mit dem Embargo selbst in ... gestern 19:30
  • jorian aus Dulliken 1550
    hahahahah zum xten Da werden Gegendemonstranten bezahlt. Andere Menschen werden ... gestern 19:25
  • Augenzeuge aus Gränichen 4
    Deutschland hat viele Schulden Deutsche haben Schuld, dass es Russland wirtschaftlich noch schwer ... gestern 19:08
  • Kassandra aus Frauenfeld 1153
    Das "kleines" Land Russland Russland ist ein wirtschaftspolitischer Zwerg und von der ... gestern 12:47
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2735
    Es... ist fast schon bewunderswert, welche rhetorischen Kurven gefahren ... gestern 10:01
  • kubra aus Berlin 3193
    Riesig ist nur der Anspruch Russlands, gross zu sein. Wirtschaftlich ist es ... Mi, 28.01.15 23:26
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich -4°C -3°C leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
Basel -5°C -2°C bewölkt, Schneefall stark bewölkt, wenig Schneefall stark bewölkt, wenig Schneefall stark bewölkt, wenig Schneefall stark bewölkt, wenig Schneefall stark bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen -2°C -0°C stark bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
Bern -1°C 2°C bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
Luzern 0°C 2°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
Genf -0°C 2°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Lugano 2°C 8°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten