BAG muss Präventionsbudget stark kürzen
publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 00:45 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 17:19 Uhr

Bern - Das Parlament hat dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) das Präventionsbudget um ein Viertel gestutzt. Das BAG setzt darum den Rotstift an: 2 statt 3 Mio. Franken für die Kampagne «Love Life Stop Aids», ein Drittel weniger für «Migration und Gesundheit».

Die Love Life Stop Aids-Kampagne 2007 des BAG.
Die Love Life Stop Aids-Kampagne 2007 des BAG.
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In der Sektion Aidsprävention werden im Zuge der Sparmassnahmen drei Stellen abgebaut - ein Drittel des Personalbestands. «Aber Aids bildet keine Ausnahme», sagte BAG-Direktor Thomas Zeltner am Montagabend in der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. «Wir müssen praktisch alle Programme ganz substanziell kürzen.»

Vom Rotstift betroffen sind nach BAG-Angaben auch das Programm gegen illegale Drogen und jene im Bereich «Grundlagenforschung Sucht». Dieser Bereich büsst eine Million Franken ein, zwei Stellen werden abgebaut, wie Mediensprecherin Simone Eigenmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Das Präventionsprogramm Umwelt und Gesundheit werde gar eingestellt, sagte der BAG-Direktor am Fernsehen weiter. Dem Programm «Migration und Gesundheit» werden 1,2 Millionen der ursprünglich budgetierten 3,6 Millionen Franken gestrichen.

Weitere Streichungen sind bei den Programmen «Mental Health» und «Alter und Gesundheit» vorgesehen, wie Zeltner in einem auf der BAG-Internetseite veröffentlichtes Interview erklärt.

Mehr Geld soll das BAG hingegen ausgeben für die Pandemie-Vorsorge: für Schutzmassnahmen gegen eine mögliche weltweite Grippe-Epidemie.

(smw/sda)

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