BAG warnt vor Hydroxycut
publiziert: Donnerstag, 18. Jun 2009 / 15:48 Uhr

Bern - Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rät dringend vom Nahrungsergänzungsmittel Hydroxycut ab, weil es Leberschäden verursachen könnte. Hydroxycut soll laut der Herstellerin die Fettverbrennung steigern und damit das Abnehmen erleichtern.

Unerwünschte Wirkungen des Nahrungsergänzungsmittel Hydroxycut.
Unerwünschte Wirkungen des Nahrungsergänzungsmittel Hydroxycut.
Hydroxycut werde im Internet vertrieben, teilte das BAG mit. Eine Zollrecherche habe ergeben, dass solche Produkte zum Eigengebrauch auch in die Schweiz eingeführt würden.

Die finnische Lebensmittelsicherheitsbehörde EVIRA habe jedoch über einen Fall von diagnostizierter Leberschädigung informiert, der mit Hydroxycut in Zusammenhang stehe. Eine gleichlautende Warnung habe die US-Lebensmittelsicherheitsbehörde FDA auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Leberschädigung

Das BAG rät deshalb von der Einnahme von Hydroxycut ab. Sofern nach dem Konsum typische Symptome einer Leberschädigung beobachtet würden, sollte das Mittel nicht mehr eingenommen und ein Arzt aufgesucht werden.

Typische Anzeichen einer Leberschädigung sind Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, dunkler Urin oder Gelbsucht. Genaue Angaben zur Zusammensetzung der Produkte fehlen. Es ist bisher auch noch nicht gelungen, die Ursache für die Leberschäden zu ermitteln.

Laut der EVIRA wird Hydroxycut unter den Markennamen Iovate und Muscle Tech vom US-Unternehmen Iovate Health Sciences vertrieben. Die über das Internet angebotenen Produkte werden per Post an die Besteller geschickt.

(li/sda)

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