BDP fordert FDP zu Allianz bei BR-Wahlen auf
publiziert: Sonntag, 23. Okt 2011 / 23:52 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Nov 2011 / 09:14 Uhr
Ein sichtlich entspannter BDP Präsident Hans Grunder heute im SF Fernsehstudio.
Ein sichtlich entspannter BDP Präsident Hans Grunder heute im SF Fernsehstudio.

Zürich - BDP-Parteipräsident Hans Grunder ist über das Abschneiden seiner Partei gemäss bisherigen Resultaten und Hochrechnungen sehr erfreut. Er ruft die Mitte-Parteien zu einer Allianz bei den Bundesratswahlen auf.

9 Meldungen im Zusammenhang
Er habe eine Zusammenarbeit der «konstruktiven Kräfte» in der Mitte schon vor eineinhalb Jahren mit den Präsidenten der FDP und der CVP diskutiert, sagte Grunder im SRG-Wahlstudio. Dieses Projekt sei dann aber bei der FDP ins Stocken geraten.

Der Aufruf zur Zusammenarbeit sei keine Erpressung der FDP, die um die Doppelvertretung in der Landesregierung fürchten muss, sondern «eine Einladung».

Die BDP selber komme ihrem Wahlziel immer näher, sagte Grunder am frühen Abend mit Blick auf die eintreffenden Resultate. «Jeder Sitz, den wir gewinnen, hilft, unsere Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zu stärken». Er sei zuversichtlich, dass die Mitte insgesamt auch dank den Erfolgen der Grünliberalen zulege.

Widmer-Schlumpf: Gestärkte Mitte ist «gute Enwicklung»

BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf begrüsst die sich bei den eidgenössischen Wahlen abzeichnende Stärkung der Mitte. Das sei eine «gute Entwicklung», denn eine starke Mitte sei Garantin für eine lösungsorientierte Politik.

Die BDP sei eine Partei, die lösungsorientiert politisiere, und das sei nun von der Wählerschaft honoriert worden, sagte die Bundesrätin am Sonntagabend der Nachrichtenagentur sda in einem Restaurant in der Berner Altstadt.

Dort sass Widmer-Schlumpf - Doppelmitglied der BDP-Sektionen Graubünden und Bern - mit Parteikolleginnen und -kollegen zusammen und schaute sich im Fernsehen die Hochrechnungen der SRG und die «Elefantenrunde» der Parteipräsidenten an.

Widmer-Schlumpf zufrieden

Der 23. Oktober sei ein guter Tag für die BDP, sagte Widmer-Schlumpf weiter. Denn ihre Partei habe die Wahlziele erreicht. Die Bundesrätin sieht aber noch mehr Potenzial für die BDP: «Ich bin überzeugt, dass die BDP in vier Jahren einen noch grösseren Wähleranteil haben wird.»

Nicht eingehen wollte Widmer-Schlumpf auf die Folgen der eidgenössischen Wahlen für die Bundesratswahl vom Dezember. Es sei nun Sache der Fraktionen zu bestimmen, in welche Richtung es gehen solle.

 

(fest/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bundesratswahlen Bern - Noch hat sich der Nebel rund ... mehr lesen 8
Keine leichte Entscheidung: Eveline Widmer-Schlumpf.
Eveline Widmer-Schlumpf macht einen «guten Job».
Bundesratswahlen Bern - SP, Grüne und CVP hegen ... mehr lesen 3
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf - ihr Sitz im Bundesrat wird heftig diskutiert.
Bundesratswahlen Bern - Die Grünliberalen und die BDP ... mehr lesen 1
Bundesratswahlen Bern - Nach dem eidgenössischen Wahlsonntag wollen sich die Kommentatoren der ... mehr lesen 19
Weniger Mais im Bundeshuus?
Weitere Artikel im Zusammenhang
Sitzgewinne für die neuen Parteien im Nationalrat.
Wahlen 2011 Bern - Die Grünliberalen und die ... mehr lesen 2
Bundesratswahlen Bern/Zürich - Die siegreiche «Neue Mitte» erhält die Bundesratswahlen spannend. ... mehr lesen
GLP Präsident Martin Bäumle.
Verena Diener machte das beste Resultat der neun Kandidierenden.
Wahlen 2011 Zürich - BDP und Grünliberale sind ... mehr lesen
Die SVP sagt
sie stehe zur Konkordanz. Jetzt wird sie sich überlegen müssen, wer der SVP näher steht. Die FDP oder die BDP und woher sie den Sitz holen wollen.
Sie braucht die FDP für ihre Anliegen, die BDP wird aber näher an der SVP abstimmen, ist aber zu klein.
Die Wahl ist fast so gelaufen wie ich es mir erhofft habe. Die unfährigen Grossparteien verlieren und die Mitte wird sträker. Das Land wird so noch etwas schwieriger sein um es zu Regieren. Das wird die Grossparteien dazuveranlassen noch mehr zu jammern. Und in 4 Jahren werden die Grossen noch mehr verlieren, weil noch weniger geht, weil die zu grosse Mitte zu viel blockiert.
Unfähiges Polarisieren kann schon mal kurstfristg Wählerstimmen bringen, nur sollten sich SVP und SP bewust sein, dass man die Bevölkerung nicht ständig verarschen kann.
Grunder?
Armselig?

Das war er schon immer. Aber EWS finde ich ganz in Ordnung und eine mutige und (korrekte) Frau. Ausnahme: Ihr Departementswechsel, wohl, um ... welchen Grund sie auch immer hatte... oder welcher Grunder sie dazu veranlasst haben mag.

Ich kenne ihn, was Sie da schreiben, er hätte damit begonnen.. der hat noch nie mit was begonnen. Nur nachgeplappert. Und jetzt, plappert er das, was er gehört hat, vor
Was für
eine Frechheit. Grunder hat vor eineinhalb Jahren begonnen, mit dem Begriff "inhaltliche Konkordanz" zu hausieren.
Soll heissen, Eveline Widmer Schlumpf ist eine ganz Vortreffliche und wird Euch ganz gewiss nicht weh tun, sondern ist jederzeit willig, mit dem Strom zu schwimmen und zu stimmen, wenn ihr sie nur in der Regierung lässt. Und damit auch Grunder aufwertet, von dessem Einsatz als Präsident sich der Langnauer Eishockey Club langsam erholt zu haben scheint.

Armselig.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Mehr Vertrauen in den Staat dank «CD Bund» - oder das Gegenteil?
Mehr Vertrauen in den Staat dank «CD Bund» ...
Dschungelbuch Formular zum Meldeverfahren der Bundesverwaltung: «Das neue Erscheinungsbild orientiert sich am Corporate Design Bund oder kurz 'CD Bund'. Der einheitliche visuelle Auftritt soll die gemeinsame Identität der Bundesverwaltung stärken, das Vertrauen in den Staat fördern sowie zur Glaubwürdigkeit und Sicherheit öffentlicher Dienstleistungen beitragen.» mehr lesen  
Achtens Asien Die oberste Alarmstufe Rot war ausgerufen. Der Blick nach draussen grau-braun-dunkel. Feinstaub vom Feinsten, überall. Weit über 500 PM2,5.Die besten Voraussetzungen in der ... mehr lesen  
Ständerat Ruedi Noser: Nichts besseres zu tun, als einfältige Tweets abzusetzen.
«Kä Luscht» auf SRF-Interview  Bern - Die Reaktion von Bundesrat Ueli Maurer, er habe «keine Lust» auf ein Interview mit dem Fernsehen SRF, hat auf Twitter für Heiterkeit ... mehr lesen  
Ueli Maurer hatte keine Lust auf ein Interview.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 3°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 6°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 10°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 4°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 6°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 8°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 9°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten