BFM streicht Mandat der Schweiz. Flüchtlingshilfe
publiziert: Donnerstag, 23. Aug 2007 / 11:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Aug 2007 / 11:59 Uhr

Bern - Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) verliert ein Mandat des Bundes zur Integration von Flüchtlingen. Dafür hat die SFH bisher jährlich 4 Millionen Franken erhalten, die sie an Projekte anderer Organisationen verteilte.

Die SFH prüfte bisher Projekte zur Integration im Auftrag des Bundes.
Die SFH prüfte bisher Projekte zur Integration im Auftrag des Bundes.
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Durch die Konzentration der Integrationspolitik beim Bundesamt für Migration (BFM) fällt der Auftrag des Bundes nun weg. Brigitte Hauser vom BFM und Jürg Schertenleib von der SFH bestätigten entsprechende Berichte des «Tages-Anzeigers» und der «Basler Zeitung».

Im Auftrag des Bundes prüfte die SFH bisher Projekte zur Integration und verteilte das Geld nach den vorgegebenen Richtlinien. Im schlimmsten Fall müsse nun die Abteilung Integration geschlossen werden, sagte Schertenleib, Leiter Rechtsdienst des SFH.

«Keine Reaktion auf Blocher-Kritik»

Die SFH ist aber laut Schertenleib bestrebt, ihr Fachwissen in der Integration weiterhin zur Verfügung stellen. Dafür müsse aber die Finanzierung gewährleistet sein. «Ich bin überzeugt, dass die Integration nur funktioniert, wenn die Zivilgesellschaft daran beteiligt ist.»

Dass in Zukunft das BFM alle Integrationsprojekte bewerte und betreue sei ein «Systemwechsel», der schon länger diskutiert werde, sagte Brigitte Hauser, Sprecherin des BFM. Keineswegs sei es aber eine Reaktion auf die Kritik von Vertretern der SFH an Bundesrat Blocher.

Pauschale geplant

Nach den Plänen des Bundesrates wird künftig der Bund eine pauschale Zahlung von rund 6000 Franken pro Flüchtling und vorläufig Aufgenommenen an die Kantone zahlen.

(ht/sda)

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