AKW-Ausstieg
BKW reicht beim Bund Stilllegungsgesuch für AKW Mühleberg ein
publiziert: Freitag, 18. Dez 2015 / 18:53 Uhr / aktualisiert: Samstag, 19. Dez 2015 / 10:29 Uhr
Der Prozess für den endgültigen Rückbau vom Kernkraftwerk nun offiziell gestartet.
Der Prozess für den endgültigen Rückbau vom Kernkraftwerk nun offiziell gestartet.

Bern - Die BKW hat am Freitag das Gesuch zur Stilllegung des AKW Mühleberg beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eingereicht. Damit ist der Prozess für den endgültigen Rückbau nun offiziell gestartet.

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Eingereicht hat der bernische Energiekonzern unter anderem rechtliche Anträge, einen Hauptbericht sowie Berichte zu Störfallbetrachtungen und Notfallschutzmassnahmen, wie er am Freitag mitteilte.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI teilte ebenfalls am Freitag mit, es werde die sicherheitstechnischen Aspekte der Unterlagen prüfen und dazu ein Gutachten zuhanden des UVEK verfassen.

Öffentliche Auflage im April 2016

Das Gutachten wird gemäss ENSI voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2017 vorliegen. Die Verfügung zur Stilllegung dürfte laut BKW Mitte 2018 vorliegen und Anfang April 2016 soll voraussichtlich die einmonatige öffentliche Auflage der Unterlagen beginnen. Zu diesem Zeitpunkt will die BKW auch die lokale Bevölkerung und die Medien ausführlich über die Inhalte des Stilllegungsgesuchs informieren.

Die BKW plant, den Betrieb des Atomkraftwerks spätestens im Dezember 2019 endgültig einzustellen. Die BKW habe mit ihrem Konzept bewusst genügend Zeit eingerechnet. Erfahrungen aus dem Ausland hätten gezeigt, dass weniger die technischen Herausforderungen als das rechtliche Verfahren eine Stilllegung verzögern könnten.

Mit dem AKW Mühleberg wird in der Schweiz erstmals ein Leistungsreaktor stillgelegt. Der Rückbau beginnt 2019 und dauert 15 Jahre. Das Areal sollte ab den 2030er-Jahren neu genutzt werden können.

(cam/sda)

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Rosarote Brille . . .
Wir wären schon längst in der Lage, intelligentere Energiesysteme (auch intelligentere als Wind und Sonne) zu bauen. Nur liegt das weder im Interesse der Oelproduzenten (und da ist die USA führend) noch im Interesse all der Zulieferer von VW, Audi, Mercedes, Chevrolet, Buick etc. Das Dümmste was wir nun tun können ist die stabile Bandenergie der Wasserkraft durch überrissene Subventionen der Wind und Solartechniken zu verunmöglichen. Noch dümmer ist die Förderung von Elektromotoren, solange man nicht wie in China 80 Kernkraftwerke zu bauen bereit ist. Mein E-Bike lade ich beispielsweise zu 30% mit Kernernergie auf und das sind Energiemengen, die sind lächerlich im Vergleich zu einem grossflächigen Umbau des gesamten Strassenverkehrs. Übrigens läuft auch die Bahn zu 30% mit Kernenergie. Leider denken grüne "Politiker" stets sehr eingleisig und oft sehr, sehr kurzlebig (siehe Club of rome 1970). Die Mengen Erdöl, die wir heute noch haben sollten, werden momentan jährlich neu erschlossen. Skandale wie das Waldsterben oder auch der neueste Schildbürgerstreich mit den Quecksilbersparlampen sollten uns diese doch auch sehr "populistischen" Vorstösse mit Vorsicht geniessen lassen. Vergessen wird auch gerne (Heinrich Frei), dass auch alternative Energien transformiert und über Leitungen verteilt und sogar zusätzlich gespeichert werden müssen. Da werden wir in jedem Falle für die gleiche Energiemenge immer mehr bezahlen müssen. Da fehlt es mir einfach schlicht an kompetentem Fachwissen, diese Themen seriös und umfassend abzuhandeln. Es kann übrigens auch zu Kriegen führen, wenn die riesigen Erdölvorkommen (die notabene einen besseren Verbrennungswirkungsgrad haben als alle Alternativ-Oelsorten) zwangsweise im Boden bleiben müssen. Oder wenn uns eine Solarlobby im Griff hat mit unredlichen Kostenkalkulationen und unter Verschweigung der anfallenden Kosten für den Rückbau des Siliziums in all den Billigstzellen die momentan aus China auf den Markt gepusht werden. Von Kinderarbeit und Umweltstandards wird in diesem Zusammenhang übrigens auch nie geredet. Staun, staun . . ., Apple lässt grüssen. Zudem könnten die riesigen Schwarzflächen, die wir bräuchten um alle Kohle-, Oel-, Gas- und Kernernergie zu ersetzen auch die Bodentemperatur auf der Erde unkontrollierbar verändern. Es gibt sicher bessere Energiesysteme, kalte Fusion, Wasserstoff oder auch ganz einfach ein verbessertes Wiederverwenden von Kernbrennstäben. Ich befürchte, dass wir uns wieder in die nächste Sackgasse manövrieren lassen, und dies nur, weil wir ungern gegen den Strom schwimmen und lieber mit den Wölfen (Medien) heulen wollen.
Wind und Sonne
kann man auch durch Sanktionen und Kriege nicht lahmlegen! Die Solarpaneels sind inzwischen so günstig, dass diese Ernergiegewinnung konkurrenzfähig ist.
Kein feindlicher Angriff kann ganze Landesteile stromlos machen, kein AKW muss vor Luft- oder Terrorangriffen geschützt werden (Das frisst Jahr für Jahr Millionenbeträge weg!) und es fliesst weniger Geld in die OPEC, welche ja damit nur Waffen besorgt, um Ihren Öl-Reichtum zu schützen. Reichtum erzeugt Angst, ihn wieder zu verlieren, Angst schafft Misstrauen, Misstrauen führt früher oder später zu Kriegen! Schaut euch die Weltgeschichte an!
Alternativenergie schafft mehr Sicherheit und mehr Sicherheit schafft mehr Frieden. Menschen finden zwar immer Gründe, sich gegenseitig zu massakrieren, (schaut euch mal die Beiträge des Gargamel an!) aber durch alternative Energien werden weniger Gründe für Waffen und Waffengänge produziert. Es ist derart eindeutig viel Grund gegeben, den Ölverbrauch einzuschränken - Devisen, Umwelt, regionale Unabhängigkeit, strategische Vorteile, dass man einfach nicht glauben mag, dass es in der Schweiz politische Kräfte gibt, welche die alternativen Energien bekämpfen. Meiner Meinung nach verdienen eben zu viele am Öl, denn Geld verdirbt auch den Charakter und Weitsicht ist noch nie eine Stärke der Geldmaschinerie gewesen! Da zählt immer nur der kurzfristige Reibach. Viele halten mich für eine extreme Linke, aber gegen das Geld Verdienen habe ich gar nichts einzuwenden, tue es sogar selbst sehr gerne, wer aber behauptet, dass man Geld lediglich auf Kosten der Menschen machen kann, der irrt sich gewaltig! Es geht auch mit Hirn und sozialer Verantwortung und das Gute daran ist, dass es auf anständige Weise viel länger anhält, das Geldverdienen und erst noch das Gewissen beruhigt, sofern man eines hat.
Mehr Alternativenergie bedeutet mehr Sicherheit, mehr Sicherheit bedutet mehr Frieden und mit der Alternativenergie kann man eine menge Geld verdienen. Die Aktie der SMA Solar Technology AG ist alleine in diesem Jahr um mehr als 250% gestiegen! Was wollt ihr denn noch mehr?
Frau Sonne scheint gratis und Wind kostet nichts
Schade dass das AKW Mühleberg nicht sofort abgeschaltet wird. Solange es weiterläuft häufen sich immer mehr radioaktive Stoffe an die entsorgt werden müssen. Das wird viel kosten. Alternative Energien werden in gewissen Gegenden der Schweiz leider gebremst, zum Beispiel in Zürich:

Das Elektrizitätswerk des Kanton Zürich (EKZ) stoppt die Finanzierung von grossen Solaranlagen. In Zukunft unterstützt das EKZ den Bau von Solaranlagen nur noch, wenn der Strom von den Hausbesitzern selbst gebraucht wird. Der Grund: Die tiefen Strommarktpreise. In den letzten Jahren mietete das EKZ grosse Dächer, baute Solaranlagen und speiste den Strom ins Netz. So entstanden 50 solcher Anlagen. Dieses Programm wird nun leider nicht mehr weitergeführt.

An einem Besichtigungstag des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ), vor einiger Zeit beim neuen unterirdischen Unterwerk in Oerlikon an der Eduard-Imhof-Strasse, wurde bei einem Beratungsgespräch einem Einfamilienhausbesitzer auch schon empfohlen nur so viele Solarpanels auf seinem Dach zu montieren, wie er selber Strom verbrauchen wird. Dieser Mann wollte eigentlich möglichst viele Solarzellen auf seinem Dach platzieren.

Zu hoffen ist, dass trotz solcher negativen Empfehlungen des EWZ private Hausbesitzer möglichst viele Solarpanels auf ihren Dächern montieren, wie in Süddeutschland. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind bläst, könnten kleine geräuschlose Windturbinen auf dem Dach Energie produzieren. Je mehr Solar- und Windstrom produziert wird, desto eher kann auf die Produktion von Elektrizität durch Gas, Kohle, Erdöl und Atomenergie verzichtet werden und desto eher können Autos ohne Benzin oder Diesel fahren. Die Banken und Pensionskassen könnten in Wind- Geothermie und Solaranlagen investieren, nicht wie heute Milliarden in Unternehmen stecken die an der Produktion von international geächteten Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen beteiligt sind (Siehe: http://www.dontbankonthebomb.com/wp-content/uploads/2015/10/2015-Switz...). Banken Pensionskassen stecken auch Geld in Konzerne die Panzer, Kampfjets, Bomben, Landminen und Granaten herstellen.

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