Schweizer Meister im Tennis gesucht
Bacsinszky und Laaksonen topgesetzt
publiziert: Mittwoch, 17. Dez 2014 / 11:10 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Dez 2014 / 11:28 Uhr
Die Besetzung der Schweizer Top Ten ist hervorragend.
Die Besetzung der Schweizer Top Ten ist hervorragend.

Ab morgen Donnerstag werden in Biel die Schweizer Meister im Tennis gesucht. Mit zehn Spielerinnen und Spielern aus den Schweizer Top Ten ist die Besetzung hervorragend. Am Samstag wird zudem erstmals der Davis-Cup-Pokal der Öffentlichkeit präsentiert.

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Die Besetzung der Schweizer Meisterschaft ist so gut wie lange nicht mehr. Timea Bacsinszky ist als dreifache nationale Meisterin zwar ein Stammgast, doch in diesem Jahr tritt die 25-jährige Waadtländerin nach einem sensationellen Comeback-Jahr als Top-50-Spielerin der Welt an. Härteste Konkurrentinnen bei der zum zehnten Mal als Swiss Champion Trophy ausgetragenen Meisterschaft dürften Bacsinszkys Fedcup-Teamkollegin Viktorija Golubic (WTA 209) und die Liechtensteinerin Stephanie Vogt (WTA 170) sein. Gespannt sein darf man auch auf die Vorstellungen der Bielerin Jil Teichmann (WTA 566), die am US Open den Doppeltitel bei den Juniorinnen gewonnen hat, und die langjährige Aargauer Fedcup-Stammspielerin Amra Sadikovic (WTA 627), die vom Wettkampftennis zurückgetreten ist.

Laaksonen liegt im nationalen Ranking vorne

Bei den Männern ist kein klarer Favorit auszumachen. Titelverteidiger Henri Laaksonen (ATP 315) liegt zwar im nationalen Ranking vor seinen Konkurrenten und ist deshalb als Nummer 1 gesetzt. Der finnisch-schweizerische Doppelbürger, der im vergangenen Jahr für das Schweizer Davis-Cup-Team debütiert hat, hat aber eine enttäuschende Saison hinter sich und und hat seinen Platz in den Top 300 der Welt eingebüsst. In die entgegengesetzte Richtung ging es für den Walliser Yann Marti (ATP 269), der im ATP-Ranking mittlerweile viertbester Schweizer ist. Dahinter lauert Michael Lammer (ATP 534), der nach dem Gewinn des Davis Cups und der Auszeichnung als Teil der Schweizer Mannschaft des Jahres im Hoch sein dürfte. Insgesamt sind sechs der besten zehn Spieler der Schweiz am Start.

Eintritt ist frei - Besuch lohnt sich

Die erste Runde steht morgen Donnerstag im Programm, die Gesetzten greifen übermorgen Freitag in den Achtelfinals erstmals ein. Am Sonntag finden die Meisterschaften mit Halbfinals und Final ihren Abschluss. Der Eintritt im Nationalen Leistungszentrum in Biel ist frei. Der Besuch lohnt sich auch, weil am Samstag zwischen 11 und 16 Uhr erstmals der im November in Lille gewonnene Davis-Cup-Pokal in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Besucher haben die Möglichkeit, sich mit der «Salatschüssel» fotografieren zu lassen. Dank Photobooth sind sogar persönliche Siegerbilder mit Roger Federer, Stan Wawrinka und der Mannschaft möglich.

Gesetztenlisten:
Männer: 1 Henri Laaksonen (N1.3, Schaffhausen). 2 Yann Marti (N1.4, Venthône). 3 Michael Lammer (N1.6, Dübendorf). 4 Raphael Lustenberger (N1.7, Luzern). 5 Adrien Bossel (N1.9, Fribourg). 6 Alexander Sadecky (N1.10, Würenlos). 7 Robin Roshardt (N2.11, Zürich). 8 Mathieu Guenat (N2.12, Savigny).

Frauen: 1 Timea Bacsinszky (N1.2, Belmont-sur-Lausanne). 2 Stephanie Vogt (N1.5, Balzers/Lie). 3 Viktorija Golubic (N1.6, Zürich). 4 Xenia Knoll (N1.10, Lyss). 5 Amra Sadikovic (N2.11, Birr). 6 Jil Teichmann (N2.12, Biel). 7 Tess Sugnaux (N2.15, Villars-Bramard). 8 Sarah Ottomano (N2.16, Genf).

Das Programm:
Donnerstag: 1. Runde. - Freitag: Achtelfinals (1. Einsatz der gesetzten Spieler). - Samstag: Viertelfinals. - Sonntag: Halbfinal (ab 9.00 Uhr) und Finals (ab 12.30 Uhr).

(jbo/Si)

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