Bagdad: Rakete trifft Wohngebiet
publiziert: Mittwoch, 26. Mrz 2003 / 11:48 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Mrz 2003 / 14:12 Uhr

Bagdad - Beim Einschlag von mindestens zwei britischen oder amerikanischen Raketen in einem Wohngebiet von Bagdad sind nach irakischen Angaben mindestens 14 Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Zunächst war von einem Marktplatz die Rede gewesen.

Offenbar scheiterten diesmal die Präzisionsbomben.
Offenbar scheiterten diesmal die Präzisionsbomben.
Die Geschosse seien in einem Gebäude eingeschlagen, in dessen Erdgeschoss sich Autowerkstätten und kleine Läden befänden und in dessen oberen Stockwerken Privatwohnungen seien. Dies teilte der Leiter der örtlichen Zivilverteidigungskräfte mit.

Am Morgen wurde auch die Aussenmauer des Hotels Raschid von einer Rakete getroffen, in dem jahrelang ausländische Gäste und zuletzt zahlreiche Journalisten untergebracht waren. Ein zehn Meter langes Stück der Mauer sei zerstört, berichtete ein AFP-Reporter. Das rund 200 Meter entfernte, hinter einem Parkplatz liegende Hotelgebäude blieb von dem Angriff verschont.

Bagdad wurde den ganzen Vormittag über aus der Luft angegriffen. Bereits in der Nacht waren schwere Angriffe geführt worden; etwa zwölf Detonationen erschütterten die irakische Hauptstadt. Nach dem kurzfristigen Sendeausfall nahm das irakische Staatsfernsehen sein Programm am Morgen teilweise wieder auf, obwohl der Gebäudekomplex zum Teil zerstört ist.

Bei ihrem Vormarsch in Richtung Bagdad sind US-Bodentruppen nur wenige Kilometer hinter Nassiriyah im Südirak erneut durch irakischen Widerstand aufgehalten worden, wie ein Reuters-Korrespondent berichtete.

Die Truppen hatten ihren Vormarsch fortgesetzt, nachdem sie sich am Vortag in Nassiriyah den Weg über den Euphrat erkämpft hatten.

Die Lage in der südirakischen Grossstadt Basra, die von britischen Truppen eingeschlossen ist, bleibt unklar. Der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon bestätigte Berichte über angebliche Angriffe irakischer Soldaten auf die Zivilbevölkerung von Basra.

Der arabische Fernsehsender El Dschasira, der ein eigenes Team in Basra stationiert hat, erklärte, es gebe keine Anzeichen einer Rebellion.

(bsk/sda)

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