Bagdad: Sicherheitslage laut IKRK verbessert
publiziert: Dienstag, 22. Apr 2003 / 17:52 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Apr 2003 / 18:18 Uhr

Genf/Bagdad - In Bagdad können sich die Menschen sicherer fühlen. Die Sicherheitslage in der irakischen Hauptstadt habe sich verbessert, sagte eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf.

Das IKRK bei der Arbeit.
Das IKRK bei der Arbeit.
Jedoch verfügten noch nicht alle Viertel Bagdads über Strom, sagte Antonella Notari weiter. Eine Priorität bleibe auch die Wiederherstellung der Abwasser- und Abfallentsorgung. Die Abwässer ergiessen sich teilweise über die Strassen.

Die meisten Spitäler funktionierten in Bagdad wieder, wenn auch in eingeschränktem Mass, sagte Notari. Denn sie hätten vor allem durch die Plünderungen grosse Schäden erlitten, einige auch durch die Kämpfe. Das Personal komme wieder zur Arbeit.

Im Süden des Landes arbeitet das IKRK-Team an einer fixen Anlage zur Wasserversorgung. Die bisherigen Einrichtungen seien nur vorübergehende Lösungen. In Basra hätten noch immer nicht alle Einwohner Zugang zu Wasser.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) führte zusammen mit der UNO-Organisation für Sicherheit UNSECOORD die erste Evaluations-Mission von Jordanien aus nach Irak durch. Geprüft wird, ob die wichtigste Strasse, die von Jordanien durch die Wüste nach Bagdad führt, genügend sicher für grosse Konvois mit Hilfsgütern ist.

Eine neu gegründete irakische Menschenrechtsgruppe hat inzwischen in Bagdad zehntausende Geheimdokumente über Hinrichtungen, Festnahmen und Verhöre gefunden. Die Akten wurden in Gebäuden der gefürchteten Sicherheitsdienste Saddam Husseins sichergestellt.

Die Dokumente könnten Aufschluss über das Schicksal zahlloser Vermisster aus der 24-jährigen Herrschaft Saddams geben.

(bert/sda)

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