Bahnbenützer sollen mehr bezahlen
publiziert: Mittwoch, 18. Jun 2008 / 12:29 Uhr

Bern - Wegen der hohen Treibstoffpreise sollen die Automobilisten nicht noch mehr Abgaben zu entrichten haben. Der Verband des Strassenverkehrs strasseschweiz fordert, dass stattdessen Zugfahrende mehr an die Bahninfrastruktur zahlen.

strasseschweiz will die Automobilisten entlasten.
strasseschweiz will die Automobilisten entlasten.
Die motorisierten Strassenbenützer finanzierten nicht nur die eigentliche Strasseninfrastruktur, sagte Verbandspräsident Niklaus Zürcher an der Jahresversammlung von strasseschweiz in Bern.

Sie leisteten darüber hinaus auch einen erheblichen Beitrag an die Bereitstellung der neuen Bahninfrastruktur.

Nach Berechnungen von strasseschweiz wird knapp ein Fünftel der 9,6 Milliarden Franken an Strassengeldern, die 2008 voraussichtlich in die Bundeskasse fliessen, zur Finanzierung der grossen Eisenbahnprojekte verwendet.

Zeitersparnisse von rund 240 Millionen Franken

«Wir sehen nicht ein, weshalb Bahnbenützer für ihren zusätzlichen Nutzen - zum Beispiel für die Zeitersparnisse in der Grössenordnung von 240 Millionen Franken pro Jahr - nichts bezahlen sollen», sagte Zürcher laut Redetext.

Zur Finanzierung der künftigen Bahninfrastruktur sollten die Bahnbenützer deshalb stärker einbeigezogen werden, etwa mit Tariferhöhungen.

Auf der ganzen Linie bewährt habe sich die Einführung des freiwilligen Klimarappens, sagte Zürcher weiter. Das Prinzip weise den richtigen Weg für die schweizerische Klimapolitik, der nach Abschluss des ersten Kyoto-Protokolls zu beschreiten sei.

Weiterhin zu verzichten ist dagegen nach Ansicht des Verbandes auf die CO2-Abgabe auf Treibstoffen. Lenkungsmassnahmen beim Autoverkehr setzten Substitutionsmöglichkeiten voraus, sagte Niklaus. Wo keine gleichwertigen Angebote bestünden, seien solche Massnahmen wirkungslos.

(rr/sda)

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