Bahnstreik in Frankreich geht dem Ende zu

publiziert: Freitag, 23. Nov 2007 / 17:19 Uhr

Paris - Zehn Tage nach seinem Beginn ist der Eisenbahnerstreik in Frankreich so gut wie beendet. Am Vormittag meldeten die Pariser Verkehrsbetriebe wieder «praktisch normalen Verkehr».

Die meisten Metros fuhren wieder.
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11 von 14 Metrolinien fuhren wieder wie üblich, bei anderen gebe es noch leichte Störungen. Daneben seien wieder 80 Prozent der Busse im Einsatz. Die TGV-Hochgeschwindigkeitszüge ab und nach Paris fuhren nach Fahrplan. Für das Wochenende erwartete die Staatsbahn SNCF einen so gut wie normalen Verkehr.

Auch die Verbindungen mit der Schweiz sollten wieder gewährleistet sein. Nur die Züge von Genf aus nach Südfrankreich fallen bis auf weiteres aus.

Die Gewerkschaft CGT erklärte, am Donnerstag hätten 99 Prozent der Betriebsversammlungen bei der Bahn für die Aussetzung des Streiks gestimmt. Die Abstimmungen folgten auf Verhandlungen am Mittwoch zwischen Gewerkschaften, Unternehmen und Regierung über die umstrittenen Rentenreform.

Vorsorgliche Streikaufrufe

Dort einigten sich die Beteiligten darauf, in den kommenden Wochen Gespräche über das Thema zu führen. Die SNCF bot dabei hohe zweistellige Millionenbeträge, um die geplante Erhöhung der Beitragsjahre abzufedern.

Scheitern die Verhandlungen, könnte es erneut Streiks geben. Die Gewerkschaft Sud, die strikt gegen eine Erhöhung der Beitragszeit für die Rente ist, reichte vorsorglich Streikaufrufe für die Zeit um den 18. bis 20. Dezember ein.

Arbeitsminister Xavier Bertrand sagte am Donnerstagabend, Bahnbenutzer würden im Januar von RATP und SNCF entschädigt. Besitzer mit Wochen- oder Monatskarten erhielten «eine Rückzahlung». Nicht benutzte Einzeltickets würden erstattet.

(smw/sda)

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