Schweizer Wirtschaft geschwächt
Bakbasel senkt Wachstumsprognose wegen starkem Franken leicht
publiziert: Dienstag, 8. Dez 2015 / 10:05 Uhr
Der starke Franken macht bereitet vielen Unternehmen sorgen.
Der starke Franken macht bereitet vielen Unternehmen sorgen.

Basel - Das Konjunkturforschungsinstitut Bakbasel sieht düsterer für die Schweizer Wirtschaft als bisher. Der starke Franken zwinge viele Unternehmen zum Sparen. Deshalb würden diese im nächsten Jahr sehr zurückhaltend investieren, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

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Auch der Aussenhandel helfe wenig. Denn wegen des starken Frankens sind die Schweizer Produkte für Käufer im Ausland weiterhin teuer und daher weniger beliebt. Bakbasel senkt daher seine Konjunkturprognose für das laufende und die kommenden Jahre leicht.

Für 2015 erwartet das Forschungsinstitut noch ein Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 0,7 Prozent. Bisher war Bakbasel von 0,8 Prozent ausgegangen. Für das nächste Jahr senkt das Institut die Prognose von 1,2 Prozent auf 1,1 Prozent. Und für 2017 werden neu 2,0 Prozent veranschlagt nach 2,3 Prozent bei der letzten Prognose im September.

Ein wichtiger Wachstumspfeiler bleibe die Binnennachfrage, schreibt Bakbasel. Dies auch deshalb, weil Schweizer wegen des starken Frankens im Ausland an Kaufkraft gewonnen haben. Zudem sind die Energiepreise derzeit extrem tief, wodurch mehr Geld für andere Ausgaben übrig bleibt.


2017 Erholung prognostiziert 

Der Bausektor, der ebenfalls stark von der Binnenkonjunktur getrieben ist, erhält allerdings einen Dämpfer. Nach dem Boom der letzten Jahre durchschreite die Branche nun eine temporäre Konsolidierungsphase, schreibt Bakbasel.

2017 würden dann die anziehende globale Konjunktur sowie die Abwertung des Frankens zum Euro eine kräftigere Expansion der Schweizer Wirtschaft ermöglichen, prognostizieren die Bakbasel-Ökonomen.

Voraussetzung sei allerdings, dass die geldpolitische Wende in den USA nicht zu grösseren globalen Verwerfungen führe und die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ohne Aufkündigung der bilateralen Verträge mit der EU gelinge.

(pep/sda)

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