Bakijew gewinnt Wahlen in Kirgistan
publiziert: Montag, 11. Jul 2005 / 15:07 Uhr

Bischkek - Die Präsidentenwahl in Kirgistan hat Hoffnungen auf Stabilität in der Region geweckt. Interimspräsident Kurmanbek Bakijew gewann die Wahl deutlich.

Kurmanbek Bakijew erringt über 88 Prozent der Stimmen.
Kurmanbek Bakijew erringt über 88 Prozent der Stimmen.
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Wahlbeobachter zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Urnengangs. Das Land habe einen "greifbaren Fortschritt" bei der Einhaltung internationaler Wahlstandards und in Richtung Demokratie gemacht, sagte Kimmo Kuljunen. Er leitete die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Presse- und Versammlungsfreiheit seien geachtet worden. Es habe keine Stimmenkäufe wie bei den Wahlen zuvor gegeben. Auch die mehr als 2000 Beobachter der regierungsunabhängigen Koalition für Demokratie und Zivilgesellschaft stellten keine Unregelmässigkeiten fest.

Volkswillen

Deren Vorsitzender Edil Bajssalow äusserte die Überzeugung, dass das Resultat den "Volkswillen widerspiegelt". Die Wahlbeteiligung lag bei rund 74 Prozent; für die Gültigkeit der Wahl waren 50 Prozent erforderlich.

Der Westen erhofft sich von der ersten demokratischen Regierung in Zentralasien eine Vorbildfunktion für die autoritär regierten Nachbarstaaten.

88,6 Prozent der Stimmen

Dreieinhalb Monate nach dem Umsturz hatte der 55-jährige Bakijew die Präsidentenwahl am Sonntag mit 88,6 Prozent der Stimmen gewonnen, wie die Wahlkommission nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Der stärkste seiner fünf Gegenkandidaten, Akbarali Aitikejew, erzielte nur 3,9 Prozent.

Bakijew hatte im Mai eine Vereinbarung mit seinem aussichtsreichsten Konkurrenten Felix Kulow getroffen, die ihm den Sieg praktisch sicherte.

Kulow - ein unter ex-Präsident Askar Akajew inhaftierter Oppositionspolitiker - verzichtete auf eine Kandidatur. Im Gegenzug erhielt er von Bakijew das Versprechen, im Fall seines Sieges Regierungschef zu werden.

(fest/sda)

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