Balzan-Preise gehen an Forscher aus fünf Ländern
publiziert: Montag, 4. Sep 2006 / 20:07 Uhr

Mailand - Die schweizerisch-italienische Balzan-Stiftung zeichnet in diesem Jahr Forschende aus Deutschland, Italien, Grossbritannien, USA und Kanada für ausserordentliche Leistungen aus.

Die Balzan-Stiftung fördert weltweit
geistes-, naturwissenschaftliche und kulturelle Leistungen sowie humanitäre Verdienste für Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern. Nationalität, Rasse und Religion spielen dabei keine Rolle.
Die Balzan-Stiftung fördert weltweit geistes-, naturwissenschaftliche und kulturelle Leistungen sowie humanitäre Verdienste für Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern. Nationalität, Rasse und Religion spielen dabei keine Rolle.
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Balzan-Stiftung

www.balzan.com

Die vier Preise werden am 24. November in Rom übergeben. Sie sind mit je einer Million Franken dotiert. Die Hälfte des Preisgeldes muss Projekten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zufliessen, wie die Stiftung in Erinnerung rief.

Ludwig Finscher

Der Deutsche Ludwig Finscher wird in der Sparte «Geschichte der abendländischen Musik seit 1600» ausgezeichnet. Die Jury lobte unter anderem seine «umfassende Forschungstätigkeit» und seine «tiefschürfenden Kommentare zu musikalischen Phänomenen».

Quentin Skinner

Der Brite Quentin Skinner holt sich die Auszeichnung für seine Verdienste in Geschichte und Theorie des politischen Denkens. Er hat sich laut Jury unter anderem mit tiefdringenden Reflexionen über die Natur der Freiheit verdient gemacht.

Andrew Lange

In der Sparte «Beobachtende Astronomie und Astrophysik» werden der Amerikaner Andrew Lange und der Italiener Paolo de Bernardis für ihren Beitrag zur Kosmologie ausgezeichnet, im Besonderen für ein Ballon-Experiment in der Antarktis.

Elliot Meyerowitz

Der Balzan-Preis für Molekulargenetik der Pflanzen schliesslich geht an Elliot Meyerowitz (USA) und Christopher R. Somerville (Kanada/ USA). Sie setzten sich gemeinsam ein für die Etablierung von Arabidopsis als Modell für die Erforschung der molekularen Genetik von Pflanzen.

Die Internationale Balzan-Stiftung wurde 1956 gegründet. Damals sprach Angela Lina Balzan das von ihrem Vater geerbte Vermögen der von ihr errichteten Institution zu. Die Stiftung mit Sitz in Zürich und Mailand verleiht jedes Jahr vier Preise an Geistes- und Sozialwissenschafter, Künstler und Naturwissenschafter. Alle drei bis fünf Jahre wird ein Friedenspreis von zwei Millionen Franken vergeben; letztmals 2004, nächstes Mal im kommenden Jahr.

Seit 1961 zeichnete die Stiftung mehr als 100 Wissenschaftler, Künstler und Institutionen aus.

(li/sda)

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