Ban Ki Moon fordert in Birma bessere Hilfen
publiziert: Donnerstag, 22. Mai 2008 / 08:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 23. Mai 2008 / 10:34 Uhr

Rangun - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat gegenüber dem Regierungschef von Birma die schleppende Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms kritisiert. Ban ist in der Nacht in der Millionenstadt Rangun angekommen, wo er mit Premier Thein Sein zusammentraf.

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Ban brachte nach Angaben eines UNO-Beamten seine Frustration darüber zum Ausdruck, «dass Helfer nicht in der Lage waren und sind, Hilfsgüter rechtzeitig in die betroffenen Gebiete zu bringen».

Kein Land könne eine Katastrophe wie Zyklon «Nargis» allein meistern, sagte Ban.

Premier Thein habe jedoch wiederholt, dass die erste Phase der Nothilfe bereits zu Ende sei und es jetzt um den Wiederaufbau gehe. Nach Angaben eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP dauerte das Gespräch rund 20 Minuten.

Die staatlichen Medien des Landes ignorierten die Ankunft Bans und sein Treffen mit dem Premier.

Ungenügende Hilfe

Beim Durchzug des Wirbelsturms Anfang Mai waren wahrscheinlich 134'000 Menschen ums Leben gekommen. Ban selbst geht davon aus, dass erst ein Viertel der mehr als 2,4 Millionen Betroffenen ausreichend versorgt worden sind.

Die birmesischen Militärs stehen weltweit in der Kritik, weil sie den Umfang der Hilfsgüter begrenzen und die Katastrophenregion zum Sperrgebiet für Ausländer erklärt haben.

Nach dem Treffen Bans mit Thein wurden dem UNO-Generalsekretär in Rangun Sturmschäden gezeigt. Bei strömendem Regen flog Ban anschliessend mit dem Helikopter ins verwüstete Irrawaddy-Delta.

Das wichtigste Gespräch des UNO-Generalsekretärs steht erst am Freitag auf dem Programm. Dann fliegt Ban in die abgelegene Hauptstadt Naypyidaw zu Junta-Chef Than Shwe. Den General hatte der UNO-Generalsekretär allerdings bislang noch nicht einmal ans Telefon bekommen.

(bert/sda)

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