Ban lanciert Initiative zum Schutz der Ozeane
publiziert: Sonntag, 12. Aug 2012 / 12:01 Uhr
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. (Archivbild)
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. (Archivbild)

Yeosu - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat eine neue Initiative zum Schutz der Ozeane vor Verschmutzung und Überfischung lanciert. Die Initiative Oceans Compact soll die Bemühungen der UNO zum Schutz der Weltmeere effektiver gestalten.

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimastrategie und zeichnen Sie mit dem SwissClimate CO2e-Label aus.
6 Meldungen im Zusammenhang
Dies sagte Ban am Sonntag im südkoreanischen Yeosu. Die Ozeane befänden sich in einem «kritischen Zustand». Angegangen werden sollen auch das Problem des steigenden Meeresspiegels in Folge des Klimawandels und die Erwärmung der Ozeane.

Mit der Initiative Oceans Compact solle die «Gesundheit der Ozeane» verbessert werden, sagte Ban auf einer Konferenz anlässlich des 30. Geburtstages des Beginns der Unterzeichnung der UNO-Seerechtskonvention.

Aktionsplan

So soll ein Gremium aus Politikern, Wissenschaftlern, Vertretern von Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und von UNO-Organisationen einen Aktionsplan ausarbeiten, wie die Ozeane besser geschützt werden können.

«Unsere Ozeane werden wärmer und weiten sich aus», sagte Ban. «Es drohen unwiderrufliche Veränderungen von Prozessen, die wir kaum kennen, etwa wie grosse Meeresströmungen das Klima beeinflussen. Die Übersäuerung der Ozeane zerstört die Grundlage für das Leben im Meer; und der Anstieg des Meeresspiegels droht die Karte der Erde neu zu zeichnen, auf Kosten von hunderten von Millionen der ärmsten Menschen auf der Erde.»

Die Initiative Oceans Compact ruft unter anderem alle Staaten dazu auf, bis 2025 Ziele festzusetzen, um das Einleiten von Abwässern in die Ozeane zu reduzieren. Bis 2020 sollen demnach zehn Prozent aller Küsten- und Meeresgebiete zu Schutzgebieten erklärt worden sein.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Sydney - Mehr als drei Viertel der Korallen in der Karibik sind nach Angaben von ... mehr lesen
Die Riffe seien bedroht von steigenden Wassertemperaturen, der Versauerung der Meere, Überfischung und der Umweltverschmutzung an Land.
Sydney - Die australische Regierung hat am Donnerstag die Schaffung des weltweit grössten Netzwerkes von ... mehr lesen
Australien kündigt grösstes Netzwerk von Meeresschutzgebieten an.
London - Grossbritannien hat im Indischen Ozean das grösste Meeresschutzgebiet der Welt eingerichtet. Auf einer Fläche von ... mehr lesen
Insel des Chagos Archipels: Diego García.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bisher gibt es 5880 Meeresschutzgebiete weltweit. Die meisten davon bedecken Küstengebiete.
Nagoya - Der Schutz der Ozeane hinkt dem international vereinbarten Ziel weit ... mehr lesen
Umwelt- und Trinkwasseranalysen, Produktesicherheit
Elektrosmog Messung und Lösungen
Josef Peter
Steinacherstrasse 4
8308 Illnau
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimastrategie und zeichnen Sie mit dem SwissClimate CO2e-Label aus.
Europa verdoppelt seine Anstrengungen im Ausstoss von weniger ...
Energiesparziel gesenkt  Brüssel - Die Staats- und Regierungschefs der EU haben in zähen Verhandlungen einen Kompromiss zum Klimaschutz gefunden. Die Ziele für das Jahr 2030 wurden zwar zum Teil abgesenkt, sollen aber trotzdem international den Ton angeben. 
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Archivbild)
Merkel will «anspruchsvolles Klimaprogramm» der EU Brüssel - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die EU-Staats- und Regierungschefs zu ehrgeizigen ...
Spanien  Madrid - Die spanische Regierung lässt eine geplante Volksabstimmung auf den Kanarischen Inseln über eine umstrittene Erdölsuche vor dem Verfassungsgericht anfechten. Laut ...
Die Regionalregierung der Inselgruppe ist gegen das Vorhaben, weil sie negative Auswirkungen auf den Tourismus befürchtet. (Symbolbild)
Dirk Hebel ist Assistenzprofessor für Architektur am Singapore ETH Centre (SEC).
Gravierende Folgen für Umwelt  Der massive Abbau natürlicher Sandvorkommen in Küstengebieten, Flüssen und Seen hat gravierende Folgen für unsere Umwelt. Um die Abhängigkeit von der ...  
Titel Forum Teaser
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Ecopop löst keine Probleme Frau Sommaruga , Ecopop löst sicher nicht alle Problehme , aber Sie ... Di, 14.10.14 13:04
  • christianfrey aus Luzern 1
    Wenn wir etwas ändern können - dann im Ausland Bei der Energieintensität des Bruttoinlandproduktes (BIP) belegt die ... Mi, 08.10.14 12:36
  • Kassandra aus Frauenfeld 1025
    Keine Angst um die Natur! Jährlich steigt die Zahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben ... Mi, 01.10.14 20:19
  • LinusLuchs aus Basel 38
    Neoliberaler Tunnelblick „Denn die Natur ist zuverlässig, nicht das Geld“, sagte Aristoteles vor ... Di, 30.09.14 11:18
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Leuthard Ja Leuthard soll Schutzpatronin werden , Leuthard will 100 Millionen ... Mo, 29.09.14 11:25
  • kubra aus Port Arthur 3177
    Ja dann Sind wir doch froh, dass unsere AKWs auf dem bestmöglichsten Stand ... Do, 25.09.14 10:31
  • Menschenrechte aus Bern 112
    Klimafond Das ich nicht lache, wohin das Geld geht wissen u terdessen schon viel ... Do, 25.09.14 00:38
  • tigerkralle aus Winznau 98
    100 Millionen Setzt die in der Schweiz ein , das ist sinnvoller Frau Leuthard !!!! ... Mi, 24.09.14 12:17
Dirk Hebel ist Assistenzprofessor für Architektur am Singapore ETH Centre (SEC).
ETH-Zukunftsblog Sand (Teil 2): nachhaltige Alternativen Der massive Abbau natürlicher Sandvorkommen in ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 4°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 4°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 4°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 4°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 4°C 12°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 7°C 14°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 6°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten