Selbstmordanschlag in Hassaka mit 45 Toten
Ban verurteilt Anschlag auf kurdisches Neujahrsfest in Syrien
publiziert: Samstag, 21. Mrz 2015 / 12:10 Uhr
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon: Die «verabscheuungswürdige Agenda der Terrororganisation» trachte danach, die syrische Bevölkerung zu spalten; das dürfe nicht zugelassen werden.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon: Die «verabscheuungswürdige Agenda der Terrororganisation» trachte danach, die syrische Bevölkerung zu spalten; das dürfe nicht zugelassen werden.

New York - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die tödlichen Anschläge in Syrien anlässlich des kurdischen Neujahrsfests Newroz scharf verurteilt. Dieses «abscheulichen Angriffe» seien gezielt in einer Zeit der Zusammenkunft der kurdischen Gemeinden erfolgt.

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Genau dann teilten die Menschen «ihre Hoffnungen für das neuen Jahr», erklärte Ban in New York. Bei einem Selbstmordanschlag in der kurdischen Stadt Hassaka im Nordosten Syriens waren nach jüngsten Angaben von Aktivisten 45 Menschen getötet worden.

Der Selbstmordattentäter habe seine Sprengstoffweste bei einer Veranstaltung am Vorabend von Newroz gezündet, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Mehr als 100 Menschen seien bei den Anschlägen am Freitagabend verletzt worden, berichtete der lokale Radiosender Arta FM.

Ban erklärte, er habe «zur Kenntnis genommen», dass die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sich zu dem Anschlag in Hassaka bekannt habe. Die «verabscheuungswürdige Agenda der Terrororganisation» trachte danach, die syrische Bevölkerung zu spalten; das dürfe nicht zugelassen werden, sagte Ban.

Im Zentrum des Landes töteten IS-Dschihadisten nach Angaben der Aktivisten binnen 24 Stunden ausserdem mehr als 70 syrische Soldaten.

(asu/sda)

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