Bancomat-Abzocker-Trick: Notenausgabe manipuliert
publiziert: Mittwoch, 18. Mrz 2009 / 11:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Mrz 2009 / 13:05 Uhr

Basel - In Basel wird Bancomat-Kundschaft mit einem neuen Trick abgezockt: Die Geldausgabe ist so manipuliert, dass die Noten stecken bleiben und Ganoven sie später behändigen können. Am Dienstag hat ein Mann mit dieser Masche 1000 Franken verloren.

Die Noten bleiben stecken.
Die Noten bleiben stecken.
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Der eigentliche Abhebevorgang sei störungsfrei abgelaufen, teilte die baselstädtische Staatsanwaltschaft mit. Der Automat habe dem Kunden auch die Quittung ausgedruckt. Doch sein Geld sei dann in der Abdeckung des Ausgabeschlitzes stecken geblieben. Nach einiger Zeit verliess er den Raum ohne Geld.

Offenbar begab sich kurz darauf die unbekannte Täterschaft zum betreffenden Automaten und entfernte eine eigens mit Klebstoff angebrachte Abdeckung. So konnte sie samt dem Geld verschwinden.

Für Deutschschweizer neu

Am Dienstag sei derselbe Trick auch bei einer anderen Basler Bank entdeckt worden, hiess es weiter. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft sei diese Masche in der Deutschschweiz neu. Bisher sei erst Bancomat-Kundschaft in der Westschweiz, vor allem in Genf, damit ausgenommen worden.

Die Behörden raten, beim Auftreten einer Störung bei der Geldausgabe den Automaten nicht zu verlassen. Man solle an Ort und Stelle sofort die Bank kontaktieren, notfalls die Polizei.

(tri/sda)

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