Ansprüche bleiben bestehen
Bank lehnt Ecclestones Angebot ab
publiziert: Freitag, 8. Aug 2014 / 19:20 Uhr
Bernie Ecclestone blitzt bei der Bayerischen Landesbank ab.
Bernie Ecclestone blitzt bei der Bayerischen Landesbank ab.

Angst vor Strafe muss der Brite Bernie Ecclestone nicht mehr haben. Gegen 100 Millionen Dollar wurde der Prozess um das Formel-1-Geschäft der Bayerischen Landesbank (BayernLB) eingestellt.

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Sein Versuch, mögliche Schadenersatzansprüche der Bank mit 25 Millionen Euro (30 Mio. Franken) aus der Welt zu schaffen, ist aber gescheitert. Die BayernLB lehnte das Angebot von Formel-1-Boss Ecclestone überraschend ab.

Dem Vernehmen nach soll die Einigung an der Konstruktion des Pakets gescheitert sein. Im Gegenzug für die Zahlung von 25 Millionen Euro hätte die Bank alle Ansprüche aufgeben müssen, auch wenn sich in der Zukunft neue Erkenntnisse ergeben sollten. Für einen sogenannten Generalausgleich sei der Bank aber die Summe zu niedrig gewesen.

Wie geht es weiter?

Offen ist, wie die Geschichte weitergeht und ob beide Seiten möglicherweise am Verhandlungstisch weiter reden werden. Ebenso wenig klar ist, ob die Bank, falls Ecclestone sein Angebot nicht erhöhen will, gegen den Briten doch noch vor Gericht ziehen wird.

Die BayernLB war früher Hauptaktionär der Formel 1. Sie war der Auffassung, dass sie ihre Anteile an der Rennserie im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hatte. Die Landesbank hatte ursprünglich sehr viel mehr Geld von Ecclestone gefordert, weil sie sich von ihm hintergangen fühlte.

(bg/sda)

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