Egerkingen: Bankräuber in Bern festgenommen
Bankräuber machte es sich in einem Berner Nobel-Hotel gemütlich
publiziert: Freitag, 3. Mrz 2000 / 14:55 Uhr

Bern/Solothurn - Er kaufte sich eine sündhaft teure Uhr, logierte in einem der besten Hotels auf dem Platz Bern und lebte wie die Made im Speck. Das kam der Polizei verdächtig vor. - Jetzt stellte es sich heraus, dass der junge Mann ein Hochstapler und gesuchter Bankräuber war.

Vor einigen Tagen fiel in Bern eine vorerst unbekannte Person auf, welche in einem Juweliergeschäft mit Bargeld eine teure Uhr kaufte. Die daraufhin erfolgten Abklärungen durch Beamte der Stadtpolizei Bern ergaben, dass der Mann in einem noblen Hotel in der Stadt logierte. Bei der anschliessenden Personenkontrolle stellte sich heraus, dass der Mann mehrere zehntausend Franken auf sich trug. Zuerst wollte er zur Herkunft des Geldes keine Angaben machen und erwähnte den Namen eines Beamten der Kantonspolizei Solothurn.

Woher stammte das viele Geld?
Hierauf erfolgten intensive Kontakte zur Kantonspolizei Solothurn und die enge Zusammenarbeit zeigte Erfolg. Es stellte sich heraus, dass der zuletzt in Olten wohnhaft gewesene 34jährige Schweizer von den Aargauer Strafverfolgungsbehörden wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung zur Verhaftung ausgeschrieben und seit anfangs Januar 2000 unbekannten Aufenthaltes war.

Fette Beute sichergestellt
Bei der Durchsuchung seines Hotelzimmers kam eine weitere grosse Bargeldmenge zum Vorschein, so dass schlussendlich 427 000 Franken sichergestellt werden konnten. Von der ursprünglichen Beute hatte der Täter bereits einige zehntausend Franken für den Kauf von Uhren und neuen Kleidern aufgebraucht. Der grosse Rest konnte jedoch aufgefunden werden.

Kein Drogengeld: Banküberfall am einstigen Arbeitsplatz
Nachdem der Mann anfänglich behauptet hatte, es handle sich bei dem Betrag um Drogengeld, hat er zwischenzeitlich gestanden, am 17. Februar den Überfall auf die UBS Filiale in Egerkingen verübt zu haben. Der Schweizer war vor Jahren Angestellter dieser Bank. Die genauen Tatumstände und Fragen zu allfälligen weiteren Delikten sind zur Zeit Gegenstand der laufenden Abklärungen. Die Ermittlungen werden nun von der Kantonspolizei Solothurn in Zusammenarbeit mit dem Untersuchungsrichteramt geführt.

(news.ch)

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