Barack Obama trifft Peres und Abbas
publiziert: Mittwoch, 23. Jul 2008 / 13:46 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Jul 2008 / 10:28 Uhr

Jerusalem - Der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama ist in Jerusalem mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres zusammengetroffen. Obama bekräftigte seine «bleibende Verpflichtung für die Sicherheit Israels».

Obama hatte zuvor Irak und Jordanien besucht.
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Er hoffe, sich an den Bemühungen beteiligen zu können, «einen dauerhaften Frieden in der Region herbeizuführen». Peres sagte, er könne Obama als Kandidat nur einen Rat geben: «Seien Sie ein hervorragender Präsident der Vereinigten Staaten.»

Die Welt brauche dringend «eine Vision und eine Führung». Die drängendsten Fragen weltweit seien gegenwärtig Terror und Hunger. Am Morgen war Obama mit Verteidigungsminister Ehud Barak und mit Oppositionsführer Benjamin Netanjahu zusammen getroffen.

Vor Treffen mit Abbas

Danach besichtigte er die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem. Am frühen Nachmittag steht ein Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah auf seinem Programm. Die Palästinenser wollen Obama unter anderem über die israelischen Siedlungsaktivitäten im Westjordanland informieren.

Am Abend trifft Obama den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und besichtigt die Klagemauer in Jerusalems Altstadt. In Israel galt bisher der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain als besserer Vertreter israelischer Interessen.

(ht/sda)

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