Barbie-Puppen können zu Essstörungen führen
publiziert: Montag, 15. Mai 2006 / 07:32 Uhr

London - Barbie-Puppen können nach einer Studie bei Mädchen zu Essstörungen führen.

Barbie und ihr Surferfreund Blaine: Schönheitsideal vorgegeben.
Barbie und ihr Surferfreund Blaine: Schönheitsideal vorgegeben.
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Durch die Spielzeug-Blondinen mit ihrer schmalen Taille wird demnach ein Schönheitsideal verbreitet, dem Mädchen schon im Alter von fünf bis acht Jahren nacheifern. «Diese ultra-dünnen Figuren sorgen dafür, dass junge Mädchen mit ihrem eigenen Körper nicht mehr so zufrieden sind», heisst es in der Studie der britischen Universität Sussex, über welche die Sonntagszeitung «Sunday Times» berichtete.

Für die Studie hatten die Forscher unter Leitung der Psychologin Helga Dittmar rund 200 Mädchen im Alter von fünf bis acht Jahren die Bilder von verschiedenen Puppen gezeigt - darunter auch Barbie und eine Puppe, die natürlichere Proportionen hat.

Unzufriedenheit bei Barbie-Besitzerinnen

Anschliessend wurden die Kinder gefragt, wie sie mit ihrem eigenen Körper zufrieden sind. Bei den Mädchen in der «Barbie-Gruppe» war die Unzufriedenheit deutlich höher.

Ein Sprecher des Barbie-Herstellers Mattel sagte zu der Studie: «Barbie ist nicht nach einem menschlichem Massstab hergestellt. Barbie erlaubt es Mädchen davon zu träumen, dass sie alles sein können, was sie wollen, wenn sie gross sind.»

(fest/sda)

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