Bars von Manhattan werden rauchfreie Zone
publiziert: Samstag, 29. Mrz 2003 / 21:07 Uhr

New York - Ab Sonntag haben es die Raucher in New York schwer: Clubs und Restaurants der Stadt werden bis auf wenige Ausnahmen zu Nichtraucher-Zonen erklärt. Wer sich nicht daran hält und trotzdem raucht, dem droht eine Strafe von 200 bis 400 Dollar.

Bald schon werden Raucher in Manhattan bestraft.
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Beim zweiten Mal sind bis zu 1000 Dollar fällig, und das dritte Mal kostet das Rauchen satte 2000 Dollar. Noch schlimmer ist es für die Betreiber der Lokale: Nach drei Verstössen innerhalb von einem Jahr kann die Stadtverwaltung den Laden dichtmachen. Ab Juni soll das Verbot für den ganzen Bundesstaat New York gelten.

Die Angestellten von Bars und Restaurants atmen mehr Rauch ein als in jedem anderen Beruf und sind deshalb sehr viel stärker von Lungenkrebs bedroht, begründet der Leiter der New Yorker Gesundheitsämter, Thomas Frieden, das harte Durchgreifen:

Der New Yorker Nachtclub-Verband NYNA verweist dagegen darauf, dass Eigentümer und Betreiber der Bars und Restaurants durch das Rauchverbot in eine schier ausweglose Lage kämen.

Stellen Sie sich vor, ich habe an einem Tisch gute Kunden sitzen, die gerade 1000 Dollar bei uns gelassen haben, und ich sage ihnen, sie müssen ihre Zigaretten ausmachen, erläutert NYNA-Präsident David Rabin das Problem.

Entweder vergraule er damit seine Gäste - oder aber die Gäste blieben, dann allerdings rauchend, und er riskiere dabei eine Strafe von der Stadtverwaltung. Das ist mehr als absurd.

Im übrigen führt das Rauchverbot seiner Meinung nach dazu, dass die Gäste von Nachtclubs und Lokalen zum Rauchen vor die Türe gehen und damit den Zorn der Anlieger auf sich ziehen.

Eine Studie des Verbands habe ergeben, dass mehr als die Hälfte der rund 11 000 befragten Stammgäste genau dies vorhätten - vor der Kneipe zu rauchen. Auch in diesem Fall sind laut Rabin die Betreiber die Benachteiligten weil sie sich womöglich noch Strafanzeigen einhandeln.

(rr/sda)

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