Basel-Stadt ernennt Gleichstellungsbeauftragten für Behinderte
publiziert: Mittwoch, 13. Aug 2003 / 15:10 Uhr

Basel - Der Kanton Basel-Stadt schafft als erster Schweizer Kanton die Stelle eines Beauftragten für die Gleichstellung und Integration von Behinderten. Dieser soll das neue kantonale Leitbild Erwachsene Menschen mit einer Behinderung umsetzen.

Basel-Stadt werde damit den neuen Anforderungen des Behindertengesetzes gerecht.
Basel-Stadt werde damit den neuen Anforderungen des Behindertengesetzes gerecht.
Basel-Stadt werde damit den neuen Anforderungen des Behindertengesetzes gerecht, sagte der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann vor den Medien in Basel: Dass wir der erste Kanton mit einem Gleichstellungsbeauftragten sind, ist eigentlich eher betrüblich.

Erster Stelleninhaber wird Martin Haug, der den Posten am 1. September antritt. Der Gleichstellungsbeauftragte soll die Departemente des Kantons aber auch die vom Kanton subventionierten Freizeit-, Bildungs- und Kulturinstitutionen für die Rechte und Ansprüche behinderter Menschen sensibilisieren, wie Haug sagte.

Er solle zudem die privaten Organisationen der Behindertenhilfe bei der Integration behinderter Menschen beraten und begleiten.

Die Stelle des Gleichstellungsbeauftragten soll keine Ausweitung des Stellenbudgets verursachen; sie werde im Erziehungsdepartement intern kompensiert, betonte Eymann. Das Budget des neuen Stelleninhabers ist mit 70 000 Franken eher bescheiden.

(bsk/sda)

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