Basel-Stadt schafft Hitzeferien ab
publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 18:57 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 19:30 Uhr

Basel - Freie Nachmittage wegen hoher Temparaturen gehören an den Schulen des Kantons Basel-Stadt der Vergangenheit an. Die Hitzeferien werden mit sofortiger Wirkung abgeschafft, weil das Deutschschweizer Unikum sachlich nicht mehr begründbar sei.

Keine Hitzeferien mehr.
Keine Hitzeferien mehr.
Ziel der 1975 eingeführten Hitzeferien war der Schutz der Kinder vor Hitze und Schadstoffbelastungen. Viele Kinder und Jugendliche hielten sich jedoch an den hitzefreien Nachmittagen ungeschützt und unbeaufsichtigt im Freien auf, schreibt das Basler Erziehungsdepartement (ED) in einer Mitteilung.

Unterricht ist aus Sicht des Schulärztlichen Dienstes ohnehin bis zu einer Aussentemparatur von 35 Grad zumutbar, wenn dabei den klimatischen Bedingungen Rechnung getragen wird. Die Organisation des Unterrichts an Hitzetagen liegt künftig in der Verantwortung der Schulen und Lehrkräfte.

Basel-Stadt ist der einzige Deutschschweizer Kanton, der noch eine Hitzefrei-Regelung kennt. Für deren Abschaffung setzte sich unter anderem das kantonale Gleichstellungsbüro ein, das letzten Sommer die Überprüfung der Tradition verlangte, die der Basler Schuljugend 2002 immerhin zwei schulfreie Nachmittage bescherte.

Das Gleichstellungsbüro argumentierte, dass die Hitzeferien die berufstätigen Mütter benachteilige, weil in erster Linie sie für die Kinderbetreuung zuständig seien. An hitzefreien Nachmittagen müssten die Mütter entweder kurzfristig den Arbeitsplatz verlassen, eine ausserschulische Betreuung organisieren oder die Kinder sich selbst überlassen.

(bert/sda)

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