Basel-Stadt schafft umstrittene Trinkwasserfluoridierung ab
publiziert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 13:26 Uhr

Basel - Der Kanton Basel-Stadt stellt die seit Jahren umstrittene Fluoridierung des Trinkwassers ein. Der Nutzen dieser Massnahme gegen Karies ist nach Ansicht der Mehrheit des Grossen Rats nicht erwiesen. Zudem schade das Fluor der Umwelt.

Trinkwasser in Baselstadt.
Trinkwasser in Baselstadt.
Die Einführung der Trinkwasserfluoridierung zur Bekämpfung von Zahnkaries hatte das Basler Parlament am 9. April 1959 beschlossen. Auf den Tag genau 44 Jahre später hob der Grosse Rat diese Massnahme mit 73 gegen 23 Stimmen wieder auf. Er folgte damit dem Antrag seiner Gesundheits- und Sozialkommission (GSK).

Die GSK gab zu bedenken, dass der Nutzen der Fluoridierung in der Kariesprophylaxe wissenschaftlich nicht erwiesen sei und zudem durch sehr hohe Streuverluste von 99 Prozent die Umwelt belastet werde. Basel stehe zudem heute mit der einst weit verbreiteten Massnahme einsam und allein da. Als Alternative plädierte die GSK für die landesweit gängige Basisfluoridierung durch Kochsalz.

Neben Sanitätsdirektor Carlo Conti sprachen sich einzig FDP und LDP für die Beibehaltung der Trinkwasserfluoridierung aus, die 1990 auch das Bundesgericht beschäftigt hatte. Conti räumte zwar ein, dass der Nutzen nicht erwiesen sei. Auch für einen allfälligen Schaden gebe es aber keine Beweise.

Die Parlamentsmehrheit sah jedoch keinerlei Gründe, an der Trinkwasserfluoridierung festzuhalten. Einzelne Votantinnen und Votanten erkannten darin eine eigentliche Zwangsmedikation. Durch den Verzicht spart der Kanton nun rund 120 000 Franken im Jahr ein. In mehreren Voten wurde verlangt, dieses Geld nun für eine verstärkte Kariesprophylaxe zu verwenden.

(bsk/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Das letzte Wort zur Verfassungsänderung hätte das Volk.
Das letzte Wort zur Verfassungsänderung hätte das ...
Bürgerrecht  Bern - Personen der dritten Ausländergeneration sollen sich in der Schweiz leichter einbürgern lassen können. Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK) hat einen einen Entwurf zur Änderung der Bundesverfassung und des Bürgerrechtsgesetzes verabschiedet. 
Schweizer Wohnbevölkerung ist 2013 um 1,3 Prozent gewachsen Bern - Die Bevölkerung wächst weiter: Ende 2013 lebten 8'139'600 Menschen in der Schweiz - ...
Schweizerische Bevölkerung wächst weiter - jedoch wandern Schweizer mehr ein als aus.
Wahlen 2015  Bern - Die Union von CVP und BDP ist vom Tisch. Nachdem die BDP-Basis in einer Vernehmlassung offenbar wenig Begeisterung dafür gezeigt hatte, ...  
CVP-Präsident Christophe Darbellay hatte noch vor einem Monat einen «wichtigen Schritt» auf nationaler Ebene angekündigt.
Geht es nach den Eziehungsdirektoren, soll alles beim Alten bleiben. (Symbolbild)
Fremdsprachenunterricht wie immer  Basel - An Schweizer Primarschulen soll laut der kantonalen Erziehungsdirektoren eine zweite Landessprache ...  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1033
    Wir prostituieren uns tagtäglich in den Social Medien, wir zeigen die intimsten Lebensbereichen im TV ... heute 01:13
  • Kassandra aus Frauenfeld 1033
    Gold scheffeln bringt nichts. Wenn mans braucht, wills keiner und wenn alle es wollen, ... gestern 18:59
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2541
    Da... scheint wieder einiges auf den Steuerzahler zuzukommen. Daher empfiehlt ... gestern 13:33
  • BigBrother aus Arisdorf 1453
    Polizeistaat Wir alle werden permanent überwacht, nur wissen dies viele nicht. 1989 ... gestern 11:22
  • HeinrichFrei aus Zürich 347
    Korrektur: CH-Gold lagert nicht in USA, wie ich schrieb Das Gold der Schweiz wird nicht in den USA aufbewahrt, wie ich schrieb. ... gestern 07:39
  • HeinrichFrei aus Zürich 347
    Gold in Bunkern der Schweiz lagern, nicht mehr in den USA Wenn sogar die SVP die Nein-Parole zu der Goldinitiative ausgegeben ... Do, 30.10.14 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1033
    Wenn dir so viel dran liegt, dann fahre nach Lausanne und bezahle den Eriträern ... Do, 30.10.14 18:08
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2541
    Konkret "Den Gesamtbetrag der Sozialhilfeleistungen bezifferte die Gemeinde per ... Mi, 29.10.14 19:41
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 8°C 14°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 4°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 3°C 15°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 6°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 5°C 16°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten