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Basel wieder Leader
publiziert: Sonntag, 12. Sep 2004 / 19:43 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Sep 2004 / 22:21 Uhr

Titelverteidiger Basel fügte den Grasshoppers mit 8:1 (5:0) die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte zu. Sechs Tore erzielten dabei die Argentinier Christian Gimenez (4), Matias Delgado und Cesar Carignano.

Mladen Petric gelang gegen seinen Ex-Verein das erste Tor für Blau-Rot.
Mladen Petric gelang gegen seinen Ex-Verein das erste Tor für Blau-Rot.
Die Basler zogen mit dem höchsten Saisonsieg wieder am FC Thun vorbei und liegen nun bereits sieben Zähler vor den Grasshoppers, die im St.-Jakob-Park eine demoralisierende erste Saisonniederlage kassierten. Die höchste Niederlage gegen den FCB datierte bisher vom 17. August 1975: Vor 29 Jahren unterlagen die Zürcher im "Joggeli" mit 1:5.

Das historische 1:8 reihte sich an die klaren GC-Niederlagen vor einem Jahr: Letzten Herbst schlugen die Basler den Erzrivalen mit 4:0 im Hardturm und mit 5:2 im St.-Jakob-Park.

Matchwinner vor 27 816 Zuschauern war FCB-Stürmer Gimenez, der zwischen der 32. und 58. Minute viermal erfolgreich war. Der Argentinier genoss in der desolaten GC-Abwehr freien Auslauf. Er profitierte auch von der verletzungsbedingten Auswechslung von GC-Abwehrchef Igors Stepanovs nach 33 Minuten.

Neben Delgado und Carignano glückten auch Mladen Petric und Djamel Mesbah erstmals in dieser Saison ein Tor. Petric traf ausgerechnet gegen seinen früheren Verein mit einem unhaltbaren Freistoss via Innenpfosten, Mesbah überlistete den kläglich im Stich gelassenen GC-Goalie Marco Ambrosio mit einem Schuss aus spitzem Winkel unter die Latte.

Einen unrühmlichen Schlusspunkt hinter das GC-Debakel setzte Ricardo Cabanas: Der Internationale wurde in der 87. Minute nach einem schlimmen Foul von hinten in die Beine von Petric mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt.

FCZ weiter im Tief

Auf der Stirn von FCZ-Trainer Lucien Favre bilden sich trotz seiner Vertragsverlängerung Sorgenfalten. Die Zürcher schafften es gegen die in dieser Saison noch keineswegs überzeugenden Young Boys nicht, eine 2:0-Führung nach knapp einer halben Stunde in Zählbares umzumünzen, sondern bezogen mit einem bitteren 2:3 ihre vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Dies trotz einer überzeugenden Leistung von Adrian Ilie. Der rumänische Stürmer bereitete die sehenswerten Tore von Verteidiger Alain Nef und Franco Di Jorio vor.

Eine wichtige Figur beim Umschwung für die Young Boys war der junge U17-Europameister Boban Maksimovic, der nach nur 13 Minuten den verletzt ausgeschiedenen Gürkan Sermeter vertreten musste. Maksimovic brachte Schwung in die Berner Offensive und erzielte noch vor der Pause das Anschlusstor.

Für die komplette Wende waren dann der im Moment konstanteste YB-Spieler Thomas Häberli mit seinem fünften Saisontor sowie rund zehn Minuten vor Schluss Verteidiger Fernando Carreno besorgt. Carreno verwertete völlig freistehend per Kopf einen Corner von Stéphane Chapuisat. Der Argentinier -- er ist defensiv nicht immer überzeugend, aber bei Vorstössen gefährlich -- schoss für die Berner auch sein drittes Saisontor in den letzten zehn Minuten; zwei dieser Treffer brachten Punkte ein.

Zweimal Lustrinelli

Als der zweifache Torschütze Mauro Lustrinelli nach 57 Minuten gegen Neuchâtel Xamax zum 3:0 traf und mit seinem insgesamt vierten Saisontor den dritten Heimsieg des FC Thun sicherstellte, hätten die Berner Oberländer eigentlich noch höher führen können.

Lustrinellis Sturmpartner Mario Raimondi hatte zuvor nämlich nicht nur das 2:0 erzielt, sondern daneben auch noch zweimal den Pfosten getroffen (wie später auch noch Lustrinelli). Die Neuenburger spielten vor allem in der ersten Halbzeit recht gefällig mit, erarbeiteten sich allerdings keine nennenswerten Torchancen.

Festtag im Brügglifeld

Dem FC Aarau gelang mit der besten Saisonleistung ein 4:1-Kantersieg gegen St. Gallen. Die Ostschweizer konnten auf dem Brügglifeld lediglich in der ersten Halbzeit mithalten. Nach der Pause spielte sich das Team von Andy Egli, der die Saison als CEO des FC St. Gallen begonnen hatte, in einen wahren Rausch.

Unter der Regie von Augustine Simo, der nach seiner Knieverletzung erstmals für den FCA auflief und in der 49. Minute das 2:1 erzielte, boten die Aarauer einen offensiven Kombinationsfussball. Carlos Varela, Gaetano Giallanza und Simo liessen ihre Gegenspieler ein ums andere Mal alt aussen. Nach dem Schlussbouquet durch den Doppelschlag von Rainer Bieli (78./84.) setzte das Brügglifeld zu einer minutenlang dauernden Laola an.

Pfiffe für Servette

Schaffhausen rang dem weiterhin enttäuschenden Servette in Genf ein 1:1 ab und hätte sogar für die komplette Sensation sorgen können. Der Aufsteiger, der noch nie in seiner Vereinsgeschichte bei Servette gewinnen konnte und noch auf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison wartet, war die meiste Zeit der Partie überlegen.

Servette machte einen erbärmlichen Eindruck. Der Führungstreffer von Viorel Moldovan (64.), sein erstes Saisontor, fiel mittels Konter. Enzo Todisco sorgte in der 72. Minute nach einem Eckball von Fernando für den verdienten Ausgleich. Die Genfer Fans quittierten die indiskutable Leistung Servettes mit einem Pfeifkonzert.

(sl/Si)

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