Baskische Mönche verhaftet
publiziert: Freitag, 11. Feb 2005 / 20:11 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Feb 2005 / 21:02 Uhr

Madrid - Wegen mutmasslicher Kontakte zur baskischen Untergrundorganisation ETA sind Benediktinermönche in den Pyrenäen ins Visier der Justiz geraten. Zwei Mönche wurden vorübergehend verhaftet.

Den Mönchen werde eine Verbindungen zu "Antza" (l)vorgeworfen.
Den Mönchen werde eine Verbindungen zu "Antza" (l)vorgeworfen.
Sie hätten der ETA als Kuriere gedient, berichtete das spanische Fernsehen. Den Mönchen werde zudem vorgeworfen, dass sie Verbindungen zum mutmasslichen obersten ETA-Anführer Mikel Albizu Iriarte alias Antza hatten, der im Oktober in Frankreich gefasst worden war.

Fahnder bestätigten, dass die Razzien mit der Verhaftung Iriartes im Zusammenhang stünden. Festgenommen wurde der Klosterbibliothekar des nordspanischen Klosters Lazkao.

Er habe ein umfangreiches ETA-Archiv geführt, hiess es in Fernsehberichten. Mitglieder des Ordens wiesen die Anschuldigungen gegen den 75-Jährigen zurück. Der Bibliothekar wurde später wieder freigelassen.

Razzia in Frankreich

Auch in der Benediktiner-Abtei Notre Dame de Belloc in Urt im französischen Baskenland gab es eine Razzia; und auch dort wurde ein Mönch zu Zeugenvernehmungen vorübergehend verhaftet. Nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press hatte die ETA 1962 in dieser Abtei ihre erste Versammlung abgehalten.

Am Mittwoch hatten die spanischen Behörden die Festnahme 14 mutmasslicher ETA-Mitglieder gemeldet und verkündet, damit sei die Nachwuchsrekrutierung der Organisation zerschlagen.

Mindestens 42 Menschen wurden am selben Tag bei einem mutmasslichen ETA-Bombenanschlag in Madrid leicht verletzt.

Drohungen

Die ETA drohte erneut mit Anschlägen - diesmal in spanischen Feriengebieten. Die Drohbriefe gingen laut dem spanischen Radio bei den Botschaften mehrerer Länder, darunter auch die Schweizer Botschaft in Madrid, ein.

Nach Informationen der Zeitung "La Razón" versichert die ETA in den Schreiben, sie wolle keine zivilen Opfer verursachen. Deshalb werde sie telefonisch vor den Anschlägen warnen. Sollte es Opfer geben, sei dies die Schuld der Sicherheitskräfte.

(bert/sda)

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