Basler Finanzdirektorin Eva Herzog will in den Bundesrat
publiziert: Montag, 16. Aug 2010 / 10:24 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Aug 2010 / 13:13 Uhr
Eva Herzog, als sie 2008 in den Basler Regierungsrat gewählt wurde.
Eva Herzog, als sie 2008 in den Basler Regierungsrat gewählt wurde.

Basel - Die baselstädtische Finanzdirektorin Eva Herzog will in den Bundesrat: Herzog wurde von der Geschäftsleitung der SP Basel-Stadt als Kandidatin für die Nachfolge von Moritz Leuenberger nominiert, wie die SP Basel-Stadt und Baselland heute gemeinsam bekanntgaben.

8 Meldungen im Zusammenhang

Herzog sei die gemeinsame Kandidatin beider Kantonalpartreien, sagten deren Spitzen an einer Medienkonferenz in Basel. Die 1961 geborene Eva Herzog ist seit 2004 Finanzdirektorin des Stadtkantons. Vor zwei Jahren bestätigte sie das Volk mit dem Spitzenergebnis aller Gewählten.

Janiak will nicht mehr

Bei der Bekanntgabe der Bewerbung Herzogs hat sich der Baselbieter Ständerat Claude Janiak für die Bundesratswahl aus dem Rennen genommen: Er verzichte auf eine Bewerbung und unterstütze die Kandidatur von Eva Herzog, sagte er vor den Medien.

Janiak gab die Unterstützung der Basler Finanzdirektorin an der gemeinsamen Medienkonferenz mit Herzog und den SP-Spitzen der beiden Basel bekannt. Gleichzeitig gab Janiak bekannt, dass er 2011 erneut für den Ständerat kandidieren wolle.

Fehr wartet zu

Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr will derweil bis am 26. August entscheiden, ob sie für den Bundesrat kandidiert oder nicht. Damit nutzt sie die mögliche Frist maximal aus.

Sie brauche genügend Zeit für Gespräche und wolle sich nicht schon jetzt «in einem Interviewmarathon mit den Medien verlieren», schreibt sie in einem Communiqué vom Montag.

Gut sagte ab

Die Zürcher Regierungsrätin Ursula Gut hingegen will nicht Bundesrätin werden. Dies teilte die Freisinnige am Montag mit. Gut war als mögliche Kandidatin für die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz genannt worden.

Sie sei von den Freisinnigen Frauen der Schweiz angefragt worden, ob sie kandidieren wolle und habe eine Bewerbung geprüft, schreibt die Zürcher Finanzdirektorin. Dabei sei sie zum Schluss gekommen, sie wolle weiterhin «den Auftrag erfüllen, der mir durch meine Wahl in den Regierungsrat erteilt wurde».

Masoni verzichtet wegen Cassis

Auch die Tessiner alt Regierungsrätin Marina Masoni steht der FDP für eine Bundesratskandidatur nicht zur Verfügung. Die 52-jährige Anwältin begründet ihre Absage damit, dass die Parteileitung der Tessiner FDP nur einen Kandidaten ins Rennen schicken will.

Masoni reagierte damit auf die Ankündigung von FDP-Nationalrat Ignazio Cassis. Dieser hatte am Sonntag in verschiedenen Medien sein Interesse für die Nachfolge des abtretenden Bundesrates Hans-Rudolf Merz erklärt.

(fkl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die SP-Parteileitung hat am ... mehr lesen
Simonetta Sommaruga wurde nominiert.
Micheline Calmy-Rey, die amtsälteste der amtierenden Bundesrätinnen, würde gerne in einer Frauenmehrheit regieren.
Bern - Für eine Mehrheit der ... mehr lesen
Liestal - Der Baselbieter SVP-Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader will ... mehr lesen 2
Der Baselbieter SVP-Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader will wirklich nicht.
Strategisches Ränkeschmieden ... mehr lesen
SVP-Politiker Ueli Maurer und Peter Spuhler: Bald Kollegen im Bundesrat?
Weitere Artikel im Zusammenhang
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei der Entschädigung des ... mehr lesen  
Selbständigerwerbende können trotz allfälliger Öffnung am 11. Mai 2020 bis am 16. Mai weiterhin Kurzarbeitsvergütungen bekommen, wenn das Geschäft wegen hygienischen oder anderen Einschränkungen nicht so schnell an Fahrt aufnimmt.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Basel 1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
St. Gallen -1°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Bern 0°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel wechselnd bewölkt
Luzern 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Genf 3°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Lugano 4°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten