Basler Kulturhaus mit etwas mehr Publikum
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 22:22 Uhr

Basel - Das Basler Kulturhaus «Gare du Nord» hat in der abgelaufenen Saison mehr Gäste angezogen.

In der Spielzeit 2005/06 besuchten insgesamt 7150 zahlende Gäste die 110 Veranstaltungen.
In der Spielzeit 2005/06 besuchten insgesamt 7150 zahlende Gäste die 110 Veranstaltungen.
Das auf zeitgenössische Musik spezialisierte Haus hat sein Budget aufgestockt. Nach vier Betriebsjahren hofft es auf eine Subvention von Basel-Stadt.

In der Spielzeit 2005/06 besuchten insgesamt 7150 zahlende Gäste die 110 Veranstaltungen, wie das Kulturhaus im Badischen Bahnhof bekannt gab. Dies bedeute ein Plus von zwei Prozent gegenüber der Vorsaison, als 7812 Gäste in 124 Veranstaltungen gezählt worden waren.

Für die Verantwortlichen bedeuten diese Besucherzahlen eine Konsolidierung nach vier Jahren Aufbau und Etablierung. Bei einem rechnerischen Maximum von 100 Plätzen - die Räume sind flexibel nutzbar - habe die Auslastung somit 65 Prozent zahlende Gäste erreicht. Die neue Saison beginnt am 19. Oktober.

Auch die Geschäftszahlen (per Kalenderjahr) des «Gare du Nord» haben zugelegt: Das Budget stieg von 715 000 Fr. 2005 auf 800 000 Fr. im laufenden Jahr. Zu Buche schlug dabei unter anderem die Aufstockung des Personaletats um 30 auf insgesamt 420 Stellenprozente.

Der Betriebsaufwand für 2006 wird auf 580 000 Fr. beziffert. Dazu kommen projektgebundene Honorare von 220 000 Franken. An Einnahmen fliessen: 300 000 Fr. Subvention vom Kanton Baselland, 45 000 Fr. von der GGG Basel, 220 000 Fr. an Billett-, Vertrags- und Mieteinnahmen und 235 000 Fr. an projektgebundenen Zuschüssen.

Mehrjährige Subventionen erwünscht

Das Kulturhaus würde gerne auch etwas längerfristiger planen, wie es weiter hiess: Dazu wünschte es sich statt der bisherigen jährlichen Baselbieter Subvention eine mehrjährige. Freude mache, dass nun Basel-Stadt eine «kleinere unterstützende» Subvention in Aussicht gestellt habe - zur Summe sei aber noch nichts zu sagen.

Der «Gare du Nord» ist nach eigenen Angaben das einzige Haus in Basel, das zeitgenössischem Schaffen eine Bühne bietet. Fast alle anderen Veranstalter betrieben konventionelle Programmpolitik. In der neuen Saison sind etwa Musikfestivals, Musiktheaterproduktionen sowie regelmässige Ensemble-Gastspiele vorgesehen.

(smw/sda)

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