Basler Museum für Gegenwartskunst zeigt Videos von Annika Larsson
publiziert: Freitag, 16. Mai 2003 / 11:48 Uhr

Basel - Das Museum für Gegenwartskunst Basel zeigt in seiner neuen Ausstellung Videoarbeiten von Annika Larsson. In ihren Videos, in denen gut gekleidete Männer die Darsteller sind, macht die schwedische Künstlerin geschlechter- und hierarchiespezifische Verhaltensmuster sichtbar.

Ein Videostill Larssons: Sie macht Verhaltungsmuster der Geschlechter sichtbar.
Ein Videostill Larssons: Sie macht Verhaltungsmuster der Geschlechter sichtbar.
Erstmals seien die installativen Videoarbeiten Larssons der letzten vier Jahre in einem Museum versammelt, teilte das Museum für Gegenwartskunst Basel am Freitag mit. Die Videos der 1972 geborenen Larsson sind erzählerisch angelegt und werden von rhythmischer Musik strukturiert.

In Pink Ball, 2002 posieren die Protagonisten - wie der nackte Mann mit der bunten Bademütze - für eine Kamera, die Körperteile und Blickperspektiven fragmentiert. Larsson interessiere sich für die Codes des Begehrens und für unterschwellige soziale Machtstrukturen, heisst es in der Mitteilung des Museums.

Ein Kammerspiel für drei Polizisten in Kampfmontur und einen Jockey ohne Pferd ist das Video Polisii, 2001. Bis zuletzt bleibt nicht entscheidbar, ob der Jockey eigentlich Opfer oder Schützling der Polizisten ist. Eine Art Ritual zeigt auch D.I.E, 1999, ein Hinrichtungsspiel auf einem Indoor-Badmintonplatz ohne Kugelhagel und Blutvergiessen.

Blutig ist dagegen die jüngste präsentierte Arbeit Blood, 2003. Einem Mann mit Nickelbrille rinnt darin langsam das eigene Blut über den Kopf. Nach und nach verwandelt sich das Porträt dabei in das anonymisierte Bild eines Opfers. Die Schönheit des Grauens und das Grauen der Schönheit vermögen die Ausstellungsmacher darin zu entdecken.

(bsk/sda)

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