Basler Strafgericht schützt Frauensteinigungen
publiziert: Mittwoch, 15. Sep 2010 / 11:59 Uhr
Aziz Osmangolu wird freigesprochen, obwohl er für das Schlagen von Frauen plädiert. (Symbolbild)
Aziz Osmangolu wird freigesprochen, obwohl er für das Schlagen von Frauen plädiert. (Symbolbild)

Nicht die Islamisten bedrohen unsere Rechtsordnung, sondern das tun unsere Gerichte selber wie im Tagesanzeiger zu lesen war.

1 Meldung im Zusammenhang
Da wird der Sozialhilfeempfänger Aziz Osmangolu, welcher in der Fernsehsendung «Hinter dem Schleier -Muslim-Report der Schweiz» für die Einführung der Scharia in der Schweiz sowie für das Schlagen von Frauen, um sie zum Geschlechtsverkehr zu zwingen und anderen Scheusslichkeiten, die in der Gesetzesreligion Islam vorgesehen sind, plädiert, vom Basler Strafgericht geschützt, freigesprochen und wahrscheinlich noch zur Schadenersatzforderung eingeladen.

Eigentlich ist hiermit meine Kolumne zu Ende. Denn die absurde Begründung des Basler Strafgerichts, die vollumfänglich dem Verteidiger (wer den wohl bezahlt hat?) folgt, spricht antidemokratische und menschen- sowie frauenvernichtende Bände.

Wer solche Strafgerichtsentscheide fällt, erntet Sarrazin. Und das ist dann noch die gute Variante. Slavoj Zizek schreibt in seinem neusten Werk: «Living in the End times» über die Perversion unseres bürgerlichen Rechtswesens. Die Medien sowie die dominierende Finanzwirtschaft sind von der Realität entkoppelt, verblödet, entpolitisiert und skandalisiert. Das bedeutet eine Umkehrung aller Werte. Das führt dazu, dass Gerichte Minderheiten, die zur Vernichtung der europäischen Menschenrechte aufrufen, mit dem Verweis auf Meinungsfreiheit geschützt werden. Das führt dazu, dass die gleichen Gruppen, die gegen das Patriarchat in den eigenen parteipolitischen Reihen mit Verbissenheit und für «das Elter» kämpfen, gleichzeitig für die Rechte kultureller Minderheiten mit vormittelalterlicher Patriarchalität auf die Strasse gehen. So kämpfen beispielsweise dieselben Leute für eine strafrechtliche Verfolgung aller Menschen, die ihre Kinder schlagen, während sie gleichzeitig Minderheiten, zu deren Kultur es gehört, Kinder auszubeuten (wie die Roma, die ihre Kinder nicht in öffentliche Schulen bringen und ihre Kinder zu Kinderarbeit in der Bettlerei und für andere «Arbeitsbereiche» zuführen), mit dem Hinweis auf Kultur verteidigen. Diese Perversion von richtig und falsch, von gut und böse, von menschlicher Urteilskraft hat nun – siehe oben – auch die Gerichte erreicht.

Statt über Sarrazin und seine abstrusen biologistischen, entpolitisierten Thesen zu reden, sollten wir lautstarke Debatten über Gerichtspräsidenten und über die entpolitisierte und verdummte Rechtslehre an Schweizer Universitäten führen. Denn es geht schon längst nicht mehr einfach um Integration. Sondern es geht um Recht und Unrecht. Es geht um einen Rechtsstaat oder Unrechtsstaat. Es bleibt zu hoffen, dass die Basler Staatsanwaltschaft dies auch so sieht und das Urteil weiterzieht.

(Regula Stämpfli/news.ch)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Basel - Der Sekretär der ... mehr lesen 4
Ob die Staatsanwaltschaft das Urteil akzeptiert, liess sie offen.
Sensationsjägerin verirrt sich auf news.ch
Seit diesem Bericht bin ich extrem skeptisch geworden gegenüber den Artikeln von Frau Stämpfli. Dabei geht es nicht darum, ob ich für oder gegen das Urteil des Basler Strafgerichts bin.

Mir geht es einfach um Ehrlichkeit im Journalismus. Wenn Sie einen Titel wie "Basler Strafgericht schützt Scharia-Befürworter" genommen hätte, dann hätte ich geschwiegen - so nicht.

Bitte bemühen Sie sich, Meinung und Tatsachen fachgerecht auseinander zu halten, und nicht Tatsachen zu verzerren, um Ihre persönliche Meinung auf "sensationalistischer" Art und Weise in ein besseres Licht zu stellen.

Es geht hier um die polemische Frage, wie weit Religions- und Meinungsfreiheit gehen dürfen, wenn jemand versucht, die Menschenrechte und das schweizerische Rechtssystem zu untergraben - nicht, dass auf hellichter Strasse in Basel Frauen gesteinigt werden und dies dazu noch von unseren Gerichten gutgeheissen wird. Wenn Sie das Problem etwas ehrlicher und auf weniger sensationneller Art und Weise präsentieren könnten, dann könnte man diesen Artikel auch wesentlich ernster nehmen, und dann hätten Sie auch bessere Chancen, tatsächlich die Meinung von Ihren Lesern zu beeinflussen.
Schweizer Recht gegen Gerechtigkeit
Bravo, dem kann ich nur beipflichten, denn so wird einer Parallelgesellschaft Vorschub geleistet.
Verquere Sichtweise
Zitat Dingsbums
"Ich habe auch den Eindruck, dass es gewissen Schweizern, nicht mehr wohl in ihrer Haut ist.
Auch diese müssen gehen.... "

Wer den Islam mit Frieden gleichsetzt, statt mit Unterwerfung - was das Wort ja eigentlich bedeutet, dessen Dachschaden ist auch gross genug, zu fordern, dass die Ur-Schweizer ihr Land verlassen sollen, weil jetzt eine neue Garde und Zierde der Menscheit eingetroffen sei.

Meine Güte. Aber das ist eigentlich genau das, was einige Politiker mit ihrer Laisez-faire Haltung solchen Leuten gegenüber fördern.

Die Schweizer haben das Land zu verlassen, um es irgendwelchen Steinzeitmenschen und Höllenbewohnern zu überlassen?

Schon erstaunlich, zu was uns unsere Toleranz uns verhilft.
die Atombombe?
Ich habe keine Angst. Und wenn es so ist, haben wir es nicht besser verdient.
Wer hat denn die Pläne geliefert? Och ja, genau. Die USA wars ja. Sie haben die Atombombenplane an den Iran gegeben.
Ja stimmt, ich habe kein Jus studiert. Sie wissen wohl mehr als im Forum steht, sei's drumm.
Aber ich hoffe, dass sie keine jus Studiert haben.
Fühlen Sie sich noch wohl in diesem Land
Sie schreiben:

"WER sich hier den hiesigen Gesetzen, Sitten, Gebräuchen .... nicht fügen kann oder will, DER oder DIE hat hier bei uns absolut kein Recht zu bleiben und sollte weiter ziehen - müsste, muss weiterziehen an einen Ort, wo es ihm oder ihr wohl ist!"

Das bedeutet, das wir keine Gefängnisse mehr haben sollten. Denn diese Leute MUESSEN weiter ziehen.
Nach Australien als Beispiel. Es war ja schon immer ein Platz für Deliquenten.

Ich habe auch den Eindruck, dass es gewissen Schweizern, nicht mehr wohl in ihrer Haut ist.
Auch diese müssen gehen....

Wer dem Brauch, Menschenverbrennung und Kinderschändung nicht frönen will, muss auch gehen.

Am Schluss bleiben diejenigen, die den Frieden fördern und fordern.

Doch dann sind auch Sie und kübra nicht mehr hier.

...
Mag alles sein..
...was Sie da sagen, das würde dann aber heissen, das alle Muslime zwangsläufig wieder "heim" gehen müssten.
Denken Sie daran, 90% aller Muslime sind aus dem Ex-Yugo Gebiet. Und von denen sind wohl die wenigsten täglich mit dem Koran beschäftigt. Die sind sehr "westlich" eingestellt, was nicht gleichzusetzen ist mit integriert.

Jeder der sich nicht integrieren kann oder will, muss gehen. Sei es Muslime, Italiener, Spanier, Deutsche oder wer auch immer.
Lieber JasonBond
Es ist schön, dass Sie sich so für die "normalen" Muslime einsetzen ... Warum auch immer. JA, das sind auch zuerst einmal Menschen, wie Sie und ich!

Dann aber gilt es zu erkennen, dass, wie ich es bisher erfuhr, dass der Koran das allein selig machende Gesetzes-, Lebenshilfesteuer darstellt - für Muslime - und darum ist es schlüssig und auch erkennbar - auch hier bei uns in der Schweiz, dass der islamische Glaube, auf dem Koran unbedingt basierend, ALLE Lebensumstände bestimmt und kaum änderbar vorschreibt!

Darum, denke ich mir, die Probleme, mit denen auch Muslime, nicht nur die fundamental und strenggläubigen Islamisten, konfrontiert werden - tagtäglich sind!

Ich behaupte einmal, dass ein normaler Muslim sich hier nach und nach unwohl fühlen muss, wenn er merkt, dass vieles, was hier NORMAL ist, er(sie gar nicht leben kann und andauern Kompromisse eingehen sollte oder dann gegen den Koran leben müsste ...!

Das klappt ganz einfach nicht und stimmt unzufrieden ... Unzufriedene lassen ihren sich aufstauenden Ärger irgendwann dann an ihrem Gastland aus, wenn nicht alle ihre Forderungen erfüllt werden (können!).

Machen wir uns doch nichts vor!

Es geht einfach nicht, dass Islamisten hier sesshaft werden können oder wollen! Wir können und wollen Ihnen nicht das bieten, was sie "zuhause" gewohnt waren oder sind!

Daraus folgt wieder einmal und klar:

WER sich hier den hiesigen Gesetzen, Sitten, Gebräuchen .... nicht fügen kann oder will, DER oder DIE hat hier bei uns absolut kein Recht zu bleiben und sollte weiter ziehen - müsste, muss weiterziehen an einen Ort, wo es ihm oder ihr wohl ist!
Verstehen wollen
Wie man an den Koran herangeht ist individuell und verschieden. Für einen Muslim in einem islamischen Umfeld und im alltäglichen Umgang ist der Koran ein Gebetsbuch, eine beständige Aufforderung zum Guten, zu Güte, zu Barmherzigkeit, zu Gerechtigkeit und Gebet.

Hierzulande herrscht vielfach, verstärkt durch die Vorfälle in den islamischen Regionen mit terroristischem Hintergrund, ein ganz anderes Islambild vor und eine ganz andere Koranauffassung, als einer Religion, die "drohend, strafend, kriegerisch, intolerant und unterwerfend" sei. Zu diesem Bild werden oft Stellen aus dem Koran zitiert, die in dieser Form vielen Muslimen unbekannt sind und die sie so nicht akzeptieren.

Es liegt auf der Hand, dass aufgrund dieser Unterstellungen Verschwörungstheorien fruchtbaren Boden finden. Dass dabei viele Muslime selbst zu diesem schlechten Image beitragen, ist ihnen nicht bewusst. Es bedarf der sorgfältigen Analyse dieser oft zitierten Koranstellen, worauf besonders die Muslime achten sollten.

Dieses habe ich aus einem deutschen Artikel über den Islam, bzw. Koran.
Veranschaulicht schön wie man normale gläubige Muslime hierzulande von extremistischen Terroristen im Nahen Osten unterscheiden sollte. Und nicht alle in den gleichen Topf werfen.
Verständnisfrage
Zitat dingsbusm
"Was versteht einer, der weder in die Kirche noch in die Moschee geht vom Koran oder der Bibel?"

Dieser jemand sieht vielleicht dafür eher, was das Ausleben der jeweiligen Religionssätze bewirkt.

Nochmals zum Mitschreiben oder Ausdrucken.

Islam heisst Unterwerfung.
http://www.welt.de/print-welt/article354109/Islam_heisst_auf_deutsch_U...
Wachsam oder Feindselig
Sie liebe Kürbra, Gottlos und ohne Gewissen, verwechseln offensichtlich Ihre mit boshaftem Hass durchseuchte Feindeligkeit gegenen den Islam ( Frieden im übrigen, wie auch Shalom ) als Wachsamkeit.

Wären Sie wirklich wach, würden Sie vielleicht erkennen, dass es auch Menschen gibt, die genauso wie Sie und ich friedliebend in Fürsorge für Ihre Familien und Nachbarschaft leben und die Sie gerne als kriminelle Elemente Ihrer von Ihnen erfundenen Fantasiegesellschaft Schweiz oder Europa darstellen wollen.

Und wie sie selbst schreiben, gibt es auch "Moslems", das kann jeder von sich sagen, die seit Jahren nicht mehr in die Moschee gehen. Dasselbe gibt es auch bei uns. Ich kenne sehr viele tiefgläubige Christen, die nicht in die Kirche gehen.

Der Masstab ob Muslim oder Christ kann also nicht durch den Gang zur Mosche oder Kirche bestimmt werden.


Das, was Sie über den Koran zu wissen scheinen, wird im Biblisch-Neutestamentlichen-Kontext der Sinnbildersprache als "das nachplappern von Papageien" bezeichnet.

Und diese geht so:

Ein Papagallo plappert einem anderen Papagallo nach und dieser plappert auch wiederum einem anderen Papagallo nach. usw. usf.

Das übrigens ist auch der Grund, warum die Papagallos so kleine Hirne haben.
Es ist mit der Zeit aufgrund des Nichtgebrauchs der sogenannten grauen Zellen eingeschrumpft.

Und nebenbei haben Sie nun auch selbst bewiesen, wie einfältig und leichtgläubig sie sind.

Was versteht einer, der weder in die Kirche noch in die Moschee geht vom Koran oder der Bibel?

...
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: ...
«Männer stimmten für Hofer, Frauen für Van der Bellen» titelte die FAZ nach dem Wahlkrimi in Österreich. «Warum wählen junge Männer so gern rechts?» fragte jetzt.de einen Soziologen. «Duh» war meine erste Reaktion, hier ein paar weitere. mehr lesen 3
Gewinnorientierte Unternehmen wie der ORS machen aus der Flüchtlingshilfe ein Geschäft. Das Rote Kreuz und die Caritas, die gemeinnützig sind und seit Jahren über grosse Erfahrung in der Betreuung von Menschen auf der Flucht ... mehr lesen
Flüchtlinge (hier in Mazedonien): Mit Gewinnziel zu verwaltende Konkursmasse oder doch Menschen?
Korpskommandant André Blattmann wird von den Mainstreammedien der «Beleidigung» bezichtigt. Er nannte den Rundschau-Chef Sandro Brotz, «Sandro Kotz.» Wer meint, dies sei nur ein Sturm im Wasserglas, irrt. Blattmann manifestiert einmal mehr, dass er von Demokratie und Meinungsfreiheit nichts hält, auch wenn er sich unterdessen bei Brotz entschuldigt hat. mehr lesen   2
Der Nationalrat - seit 2016 absolut schamlos.
«Bist Du nicht willig, stimmen wir ab.» So lautet die Devise der unschweizerischen bürgerlichen Mehrheit seit den Wahlen im Herbst 2015. «Wie schamlos hätten Sie es ... mehr lesen  2
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
Welche Modelle sagen mir zu?
Shopping Online Shop für Fitness - was bekommt man alles? Ein Fitness Online Shop bietet einem einfach alles, was das Herz begehrt. Heute ist es nicht selten, dass sich immer mehr Menschen in dem Bereich Fitness ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 6°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder sonnig
Basel 7°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 6°C 21°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder recht sonnig
Luzern 8°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 10°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 16°C 21°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten