Bauarbeiten am Tempelberg trotz Protesten
publiziert: Mittwoch, 7. Feb 2007 / 15:22 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 7. Feb 2007 / 16:33 Uhr

Jerusalem - Ungeachtet wütender Proteste aus islamischen Staaten haben israelische Behörden ihre Bauarbeiten am Fusse des Tempelberges in Jerusalem fortgesetzt. Der marokkanische König Mohammed VI. forderte Israel auf, die Arbeiten sofort zu stoppen.

Aufgebrachte Muslime protestieren seit Dienstag gegen die Bauarbeiten am Tempelberg.
Aufgebrachte Muslime protestieren seit Dienstag gegen die Bauarbeiten am Tempelberg.
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Ziel dieser Arbeiten sei es offensichtlich, die Symbole der Zivilisation und des Islams in Jerusalem verschwinden zu lassen, erklärte der marokkanische König, der Vorsitzender des Jerusalem-Komitees der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) ist, in einer veröffentlichten Erklärung.

Aufgebrachte Muslime protestieren seit gestern gegen die Bauarbeiten am Tempelberg. Die Arbeiten gefährdeten die Al-Aksa-Moschee, eines der wichtigsten Heiligtümer der Muslime.

Israelische Behörden arbeiten an einem im Jahr 2004 teilweise eingestürzten Fussweg, der vom Platz der Klagemauer auf den Tempelberg führt, auf dem die Al-Aksa-Moschee steht. Ein Abschnitt des Weges soll durch eine neue Konstruktion ersetzt werden.

Kritik aus Islamischen Ländern

Zuvor hatte es bereits scharfe Kritik aus Ägypten, Jordanien, Syrien und Saudi-Arabien gegeben. Der Weg zur Moschee sei «integraler Bestandteil der heiligen Stätte und islamisches Erbe», hatte der jordanische Botschafter in Israel, Ali al-Ajed, laut der Nachrichtenagentur Petra erklärt.

Das Aussenministerium in Damaskus erklärte gemäss der amtlichen Agentur SANA, die Bauarbeiten in der Nähe der Moschee bedrohten nicht nur Sicherheit und Würde der heiligen Stätte, sondern verletzten auch die Gefühle von Muslimen in aller Welt.

Im Streit um die Bauarbeiten nahm die Polizei am Mittwoch einen Führer der Muslime in Israel fest. Scheich Raid Salah und sechs weitere Männer hätten versucht, sich gegen Anordnungen der Polizei Zugang zu dem Gebiet in der Jerusalemer Altstadt zu verschaffen, sagte ein Polizeisprecher in Jerusalem. Es sei zu einem Handgemenge gekommen.

(bert/sda)

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