Bauern in der Urschweiz widersetzen sich Blauzungen-Impfzwang
publiziert: Donnerstag, 16. Apr 2009 / 17:36 Uhr

Bern - Rund 30 Innerschweizer Bauern protestieren gegen das Impfobligatorium zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit. Sie weigern sich, ihre Tiere zu impfen. Die Kantone reagieren mit Hofsperren.

Im Oktober 2007 war der erste Fall von Blauzungenkrankheit in der Schweiz aufgetaucht.
Im Oktober 2007 war der erste Fall von Blauzungenkrankheit in der Schweiz aufgetaucht.
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Betroffen sind jene Tierhalter in den Kantonen Uri, Schwyz, Nid- und Obwalden, die sich nicht an der Impfkampagne 2008 beteiligten, wie der stellvertretende Kantonstierarzt der Urkantone, Toni Linggi, auf Anfrage sagte. Seit Mittwoch dürfen deren Tiere die Betriebe nicht mehr verlassen.

Laut Linggi dauert diese Hofsperre bis ungefähr Mitte Dezember. Der Verlauf der Seuche bestimme die genaue Länge. Wenn sich die Bauern zur nachträglichen Impfung durchringen könnten, verfalle die Sperre, sagte der Kantonstierarzt.

Wie gross der Widerstand im Rest der Schweiz ist, ist beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) nicht genau bekannt. Dessen Mediensprecher, Marcel Falk, schätzt die Anzahl der renitenten Bauern auf 50 bis 100. Für Falk ist jedoch klar, dass in der Urschweiz die Impfgegner überproportional vertreten sind.

Die grösste Impfaktion im Veterinärbereich läuft seit letztem Jahr, nachdem im Oktober 2007 der erste Fall von Blauzungenkrankheit in der Schweiz aufgetaucht war. Deren Erreger werden von Mücken übertragen. Die Krankheit kann bei Rindern, Schafen oder Ziegen zu Lahmheit, Fieber oder Fruchtbarkeitsstörungen führen. Bei Schafen kann sie auch tödlich enden.

(fest/sda)

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