Beachvolleball: Laciga-Brüder in Sydney in den Achtelfinals
publiziert: Sonntag, 17. Sep 2000 / 12:14 Uhr

Sydney - Die als Nummer 4 gesetzten Martin und Paul Laciga haben sich beim olympischen Beachvolleyball-Turnier an der Bondi Beach nur mit einiger Mühe und nach mittelmässiger Leistung für die Achtelfinals qualifiziert. Die Schweizer besiegten das tschechische Paar Palinek/Lebl nach 52 Minuten 15:13. Ihre nächste Partie tragen die Brüder erst am Freitag aus.

von Marco Keller

Obwohl die Lacigas vor dem Event stets betont hatten, sie wollen das Turnier angehen wie jedes andere, konnten sie als klare Favoriten ihre Nervosität nicht verbergen. Vor einer grossartigen Kulisse von schätzungsweise 7000 Zuschauern an Australiens berühmtestem Strand machten sie es gegen ihre guten Kollegen und häufigen Trainingspartner spannender als bei den bisherigen fünf Duellen. Nach einer 13:6-Führung drehten die Tschechen auf, wehrten bei 14:10 für die Lacigas die ersten vier Matchbälle ab und hatten zuletzt sogar noch die Chance zum 14:14 auszugleichen. Mit einem diagonalen Smash konnte Paul Laciga im sechsten Anlauf den Sieg doch noch unter Dach und Fach bringen.

Mühe mit dem Sprungservice

«Wir hatten vor allem mit dem Sprungservice grosse Mühe. Zum Glück haben die Tschechen auch nicht so gut gespielt, wie sie können», meinte Paul Laciga und verglich die Leistung mit den ersten beiden EM-Spielen. Dies deutet auf grosses Steigerungspotenzial hin, hatten die Lacigas doch in Bilbao auf dem Weg zum kontinentalen Hattrick in der Startrunde gegen die unbekannten Dänen Hansen/Larsen sogar einen Matchball abwehren müssen.

Ihre Achtelfinalgegner werden die Lacigas erst am Dienstag kennen. Sie treffen aber in jedem Fall auf eines der drei Teams, das den Sprung in die zweite Phase über zwei Siege im Loser-Ast schafft. Paul Laciga glaubt nicht, dass die wegen des ungewohnten Wettkampfrhythmus lange Pause negative Auswirkungen haben könnte: «Mit unserem Powerspiel kommt uns dies entgegen, wir können unsere Batterien besser aufladen. Zudem haben wir jetzt gesehen, wie es hier läuft.»

Probleme mit dem tiefen Sand
Ein Problem freilich bleibt bestehen. Da der Centre Court mit Ausnahme des Mittwochs (Ruhetag) jeden Tag durch Wettkämpfe belegt ist, müssen die Teams weiterhin auf den Aussencourts trainieren, die allesamt viel weniger tief sind. Martin Laciga kritisierte dieses international unübliche Vorgehen, das die an die Verhältnisse gewöhnten Australier bevorzugt: «Dies ist nicht fair. Uns hat niemand etwas davon gesagt. Und als ich dann das erste Mal auf den Centre Court durfte, war es, wie wenn ich zum ersten Mal Beachvolleyball spielen würde.»

Den entgegen der Weltrangliste topgesetzten Prosser/Zahner nützte das Privileg indes noch nichts. Die Australier unterlagen den nahezu unbekannten Mexikanern Sotelo/Ibarra 12:15 und sind damit bereits in den Loser-Ast verbannt.

(ba/news.ch)

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