Bei Sprachenförderung nicht sparen
publiziert: Samstag, 30. Apr 2005 / 10:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 30. Apr 2005 / 10:53 Uhr

Bern - Die neue Vizekanzlerin Corina Casanova will sich gegen Kürzungen bei der Sprachenförderung auf Bundesebene wehren. Bei der Sprachenvielfalt als Errungenschaft der Schweiz dürften keine Konzessionen gemacht werden, sagte sie der Südostschweiz.

Die italienischsprachige Schweiz sei in der Bundesverwaltung zu weing vertreten.
Die italienischsprachige Schweiz sei in der Bundesverwaltung zu weing vertreten.
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Wichtig sei deshalb, alle Publikationen des Bundes weiterhin in allen Sprachen herauszugeben, sagte Casanova in dem Interview. Die italienischsprachige Schweiz sei heute in der Bundesverwaltung und vor allem in Kaderpositionen zu wenig vertreten.

Nach ihrem Amtsantritt Anfang August wolle sie abklären, ob es weitere Bedürfnisse der italienischsprachigen Schweiz gebe, kündigte Casanova an. Doch nicht allein die Bundeskanzlei, sondern der Bundesrat und alle Departemente müssten sich dafür einsetzen, mehr Mitarbeitende italienischer Muttersprache einzustellen.

Gegen ausspielen der Minderheiten

Nach ihrer Wahl hatte sich Casanova vor den Medien in Bern als Vertreterin der Italianità bezeichnet. Zur Kritik aus dem Tessin an der neuen Zusammensetzung der Bundeskanzlei sagte sie als Vertreterin der Rätoromanen, sie sei dagegen, jetzt verschiedene Minderheiten im Land gegeneinander auszuspielen.

Corina Casanova wurde am Mittwoch vom Bundesrat zur Nachfolgerin von Hanna Muralt Müller gewählt. Sie betrachte sich zwar auch als politische Vertreterin, sagte die der CVP nahe stehende Vizekanzlerin. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in der Bundeskanzlei werde sie aber keine politische Haltung vertreten.

(rr/sda)

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