Beim EU-Gipfel wird um Griechenland-Hilfe gerungen
publiziert: Donnerstag, 11. Feb 2010 / 13:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 11. Feb 2010 / 14:15 Uhr

Brüssel - Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) diskutieren über Möglichkeiten für eine Finanzhilfe an Griechenland. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen in Brüssel sollen die «Chefs» eine «grobe Orientierung» beschliessen.

Gemäss dem spanischen Ministerpräsident Zapatero wird Europa Griechenland unter die Arme greifen.
Gemäss dem spanischen Ministerpräsident Zapatero wird Europa Griechenland unter die Arme greifen.
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Die Einzelheiten des Hilfspaketes würden dann bei dem am Montag folgenden Treffen der Finanzminister der Euro-Zone ausgearbeitet, erklärte ein EU-Diplomat weiter. Dies hätten die Finanzminister der Euro-Zone am Mittwochabend bei einer Telefonkonferenz so vereinbart.

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sagte, er werde den Gipfelteilnehmern einen Vorschlag zur Unterstützung Griechenlands unterbreiten. Auf Gelder des Internationalen Währungsfonds (IWF) solle nicht zurückgegriffen werden, wohl aber auf die Fachkenntnis des IWF.

Zusätzliche Sparanstrengungen der Regierung erforderlich

Der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero erklärte, Europa und die Eurogruppe würden Griechenland unter die Arme greifen. Die Hilfen erforderten aber zusätzliche Sparanstrengungen der Regierung in Athen. Die EU-Kommission solle das Hilfspaket ausarbeiten und abstimmen.

Aus französischen Diplomatenkreisen verlautete allerdings, bei der Diskussion um Griechenland-Hilfen sei noch keine Einigung erzielt worden. Eine Erklärung beim Brüssler Gipfel sei deshalb unwahrscheinlich.

(fkl/sda)

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